Ein Internet ohne soziale Medien lässt sich heute nur schwer vorstellen. Soziale Medien werden täglich mehrmals genutzt und sind ein fester Bestandteil der Kultur geworden. Wir kommunizieren über soziale Medien und gleichzeitig werden wir durch sie mit Nachrichten versorgt. Auf diese Weise entsteht eine feste Bindung zwischen sozialen Medien und Nutzern. Es verwundert also nicht, dass auch Firmen soziale Medien nutzen, um Meinungen einzufangen, Werbebotschaften zu senden, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und versuchen das Image einer Marke über eine geeignete Social Media Strategie aufzubauen.

Das heißt aber nicht, dass die Anstrengungen stets erfolgreich sind. Im Gegenteil. Sehr häufig scheitern sie, da die Social Media Strategie fehlerhaft oder unzureichend ist. Damit das nicht passiert, hier einige Tipps die Sie in Ihre Überlegungen einschliessen sollten.

Zielgruppenanalyse liefert wichtige Erkenntnisse

Dieser Schritt wird überraschenderweise oft vergessen. Dabei ist er so enorm wichtig. Wer kann sich heutzutage noch erlauben, dass sogenannte Gießkannenprinzip anzuwenden und finanzielle Ressourcen zu verschwenden? Eine fundierte Zielgruppenanalyse kann Strategen wichtige Informationen liefern, die die Strategie entscheidend beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um demografische Variablen. Auch Informationen zum Medienkonsum müssen erhoben werden. Konkret geht es dabei um die Zeit und Dauer der Mediennutzung, das Verhalten in sozialen Netzwerken, die Namen der Meinungsführer und die Endgeräte, die für die Nutzung sozialer Medien gebraucht werden.

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Zum Beispiel kann eine mögliche Erhebung zeigen, dass die Zielgruppe vor allem über mobile Endgeräte die sozialen Medien nutzt. Daraus lassen sich wiederum Richtlinien für die Konzeption der Kampagne ableiten. Denn vor allem hochauflösende Videos erfordern eine hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit, die unterwegs nicht immer gegeben ist und vor allem in ländlichen Regionen selten anzutreffen ist.

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Nur interessanter Content ist guter Content

Das Internet ist sehr schnelllebig und oft passiert es, dass ein Beitrag zwar geteilt, aber nach kurzer Zeit bereits wieder vergessen wurde. Darum muss sich der Inhalt von anderen relevanten Inhalten abheben, originell sein und Vorfreude auf die nächste Botschaft machen. Dadurch wird die Markenloyalität gesteigert und ebenso die Intention, den entsprechenden Social Media Kanal noch einmal zu besuchen. Schließlich sollen Nutzer wieder kommen, damit die Beziehung sich festigen kann. Wichtig ist hierbei, dass der Content authentisch ist. Vermeiden sie flache Werbebotschaften. Nutzer werden es ihnen mit hohen Klickzahlen danken, und darüber hinaus wird ihre Expertise, ihre Authentizität und letztlich auch ihr Image gestärkt.

Was ist zurzeit angesagt?

Vor allem Online Trends sind nach einer kurzen Zeit wieder verschwunden. Darum ist es wichtig, stets die aktuellen Entwicklungen zu kennen und auch mal in andere Länder zu schauen. Denn manchmal kommen Trends erst mit ein paar Monaten Verzögerung nach Österreich, obwohl sie in einem anderen Land schon sehr erfolgreich waren. Hier bietet die sogenannte „Trending Topic“ Funktion von Twitter viel Komfort. Mit einem Klick können Trends aus anderen Ländern oder Städten angesehen werden. Darüber hinaus können Meinungsführer wichtige Informationen zu Trends geben. Darum sollten die sozialen Kanäle der Meinungsführer stets betrachtet werden. Auch die Trends bei Google sind sehr wichtig und zeigen, welche Themen derzeit relevant sind.

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Da sich die Trends schnell ändern, müssen auch die Kommunikationsverantwortlichen der Firmen schnell handeln. Interessante Artikel und ein Youtube Video können zum Erfolg führen, wenn sie frühzeitig veröffentlicht werden und ausführlich und informativ über einen Trend berichten. Wer hier zu lange zögert, schafft es wahrscheinlich nicht, einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz herauszuholen.

A/B Tests

Das Verfahren ist hinlänglich bekannt, kann im Internet aber auf klügere Weise angewendet werden. Mit dem Google A/B Test ist es möglich mehrere Versionen eines Online-Elements zu testen. Zugegeben, dass können andere A/B Test Anbieter auch. Bei Google wird aber schon frühzeitig eine bessere Version erkannt, die dann auch den größeren Anteil vom Datenverkehr bekommt. Dadurch kann schnell eine Entscheidung schneller getroffen werden, die dem ganzen Projekt hilft. Außerdem können mehrere Elemente gleichzeitig getestet werden. Das spart Zeit und diese ist bekanntlich spärlich vorhanden. Durch diese Untersuchungen wird Content kreiert, der der Zielgruppe gefällt und eher zur Interaktion anregt. Dadurch wiederum kann sich der Content schneller verbreiten.

Präsenz ist wichtig!

Wie bereits erwähnt wurde, werden Inhalte schnell wieder vergessen. Obwohl sie ursprünglich die gesamte Aufmerksamkeit der Internetnutzer bekommen haben. Um im Gedächtnis der Internetnutzer zu bleiben, ist es daher wichtig, regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen und mittels interner Verlinkung auf ältere Artikel hinzuweisen ( Bsp: Auch diese Artikel könnten Sie interessieren… ). Das ist aber noch nicht alles. Nachdem ein Beitrag gelesen oder ein Video angesehen wurde, geht es um die Nutzerbindung. Diese kann zum Beispiel durch einen Newsletter verstärkt werden, der regelmäßig interessante oder exklusive Inhalte präsentiert. Gelingt hier die Nutzerbindung, erhöht sich die Chance, erfolgreich eine Expertise oder ein Image aufzubauen. Beide Dinge sind enorm wichtig und sollten keineswegs vernachlässigt werden. Nicht von einem Blogger und schon gar nicht von einem Unternehmen.

Social Media Strategie und der lange Atem

Eine Social Media Strategie scheitert, wenn sie nur kurzfristig ausgelegt ist. Der sollte Fokus auf langfristigem Erfolg liegen. Das ist nicht nur nachhaltiger, die Zielgruppe wird die Mühe sicherlich auch honorieren. Denn wer nach der ersten Veröffentlichung einen schnellen Effekt erwartet, wird in den meisten Fällen enttäuscht. Stattdessen verläuft der Prozess einer Veröffentlichung ähnlich einer Glockenkurve.

Kurzum: Bleiben Sie authentisch, haben Sie Geduld und versuchen Sie durch neue interessante Beiträge stets präsent zu bleiben. Sie sehen, dass eine erfolgreiche Social Media Strategie auf vielen Faktoren aufbaut. Der Prozess ist dabei keineswegs linear.

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Titelbild: © Rassco – fotolia.com

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