Der Wettkampf um die Aufmerksamkeit der Kunden geht in die nächste Runde. Anzeigen, Werbeplakate, Fernseh- und Radiowerbung, Online-Werbung, Werbebotschaften in sozialen Netzwerken: die Waffen im Kampf um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden sind in den letzten Jahren und Jahrzenten immer vielfältiger geworden. Doch das spürt langsam auch der Konsument oder Kunde. Er fühlt sich zunehmend umzingelt von Werbung. Die innere Abwehr gegen die Botschaft, die der Sender oder Werbetreibende zu vermitteln sucht, nimmt zu. Informationen laufen durch immer engere innere Filter. Und das muss auch so sein, denn wir alle werden mit Informationen geradezu bombardiert, nicht nur von Unternehmen, die versuchen ihre Werbebotschaften zu vermitteln, sondern auch durch die Presse, das Internet und die sozialen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram und Co..

Unsere Seminartipps: Eventmanagement

Um als Marke bzw. Unternehmen in diesem Umfeld überhaupt noch gesehen zu werden, bleiben letztlich nur zwei Möglichkeiten. Die erste liegt im Einsatz hoher Budgets, um den nötigen Werbedruck über alle Kanäle zu kaufen. Frei nach dem Motto: viel hilft auch viel. Die zweite und auch elegantere: anders sein als die anderen und auch anders kommunizieren. Gerade für Unternehmen, die nicht einen der bekannten Markennamen wie Apple, Nike oder Coca Cola vorweisen können, häufig der einzige Weg zur Aufmerksamkeit des Kunden.

Eventmanagement – 360 Grad-Erlebnis Marke

Nun ist es aber gar nicht so einfach anders zu sein, in einer Welt, in der alles schon einmal da gewesen zu sein scheint. Hier einen neuen Ansatz zu finden, ist nicht immer leicht. Doch es gibt einen Schlüssel, der zwar nicht neu, aber nach wie vor enorm wirksam ist: nämlich die Ansprache über die Emotion – die Emotionalisierung der Marke oder des Unternehmens. Produkten ein Gesicht geben: eine Methode, die im B2B-Geschäft seit Jahrzenten erfolgreich eingesetzt wird – nämlich durch den klassischen Außendienstler, der direkt beim Kunden vor Ort Termine wahrnimmt. Die aber auch für Marken oder Unternehmen im Privatkundensegment ein Erfolgsfaktor sein kann. Hier geht es dann vorrangig darum, Markenattribute tastbar, riechbar oder schmeckbar zu machen. Und das direkt und nicht erst, nachdem der Kunde mühsam über klassische Werbung endlich zum Erstkauf verlockt wurde. Das passende Instrument dazu sind Events – also die Schaffung von Erlebnissen mit der Marke in der realen Welt.

Weltraumsprünge

Der Erfindungsreichtum in Sachen Events ist groß. Eines der wohl bekanntesten Beispiele ist das „Red Bull Air Race“. Dabei handelt es sich um einen Flugwettbewerb der Red Bull GmbH, bei dem es darum geht, aufblasbare Hindernisse auf einem festgelegten Streckenkurs unter Einsatz von bestimmten Flugmanövern schnellstmöglich zu umfliegen. Der Realitätsbeweis zur Botschaft „Red Bull verleiht Flügel“ und nur der Startschuss für zahlreiche, zumeist nur unterstütze, Events oder Wettbewerbe wie bei Rennen der Formel 1 oder auch der Weltrekordversuch eines Stratosphärensprungs, genannt „Red Bull Stratos“, von Felix Baumgartner 2012. Alle Maßnahmen zielen immer darauf, die Kernwerte der Marke perfekt in Szene zu setzen.

Erfolgreich und gleichzeitig eine Nummer kleiner

Aber es geht auch erfolgreich und gleichzeitig eine Nummer kleiner. So lässt beispielsweise der Plüschtierhersteller Steiff Kinderaugen strahlen bei seinen jährlichen Events auf dem Gelände des Steiff-Museums. Neben dem Museum selbst, gibt es dort eine „Teddybärklinik“, in der verletzte Stofftiere gesund gepflegt werden und im Rahmen der Sommer- und Adventsveranstaltungen vielfältige Aktionen rund um die beliebten Plüschtiere. Die perfekte Inszenierung der Marke Steiff. Ein weiteres beliebtes und mit geringem Budgeteinsatz zu realisierendes Event, sind auch Tage der offenen Tür oder Sommerfeste, bei denen Kunden die Gelegenheit bekommen, das Unternehmen beispielsweise eine Brauerei, hautnah zu erleben und die Mitarbeiter kennenzulernen, die für den guten Geschmack des Bieres zuständig sind.

Erfolgsfaktor Event-Wissen

Damit ein Event ein Erfolg für die Marke wird, sind einige Dinge zu beachten. Welches Event ist für welche Marke bzw. welches Unternehmen geeignet? Was ist bei der Planung zu beachten? Wo können Stolpersteine sein, die den positiven Effekt des Events ins Gegenteil verkehren können? Und was kann man tun, wenn ein solcher Fehler trotz bester Planung unterläuft, beispielsweise, wenn auf dem Sommerfest der Brauerei der Nachschub an Bier stockt und lange Wartezeiten entstehen. Wie kann man sicherstellen, dass das Event in Erinnerung bleibt?

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Titelbild: © zeber – fotolia.com

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