Man kennt das: Plötzlich ist die neue Stelle da, die neue (Führungs-)Verantwortung – Anweisungen geben, Sicherheit ausstrahlen, die Richtung weisen, gute Zahlen erwirtschaften, emotional und rational intelligent führen – kurz, es sind schon manche mit neuer Verantwortung ins Stolpern oder gar Straucheln geraten. Um dem vorzubeugen, ist das Parademittel heutzutage Coaching! Oft auf Firmenkosten möglich, ist es DER Weg zur Stärkung der eigenen Kompetenz, Sicherheit, ja, Persönlichkeit! Welche Dinge ein guter Coach in einem Unternehmen bewirken kann, möchten wir im Folgenden kurz vorstellen.

Deus ex Machina

Der Coach hat den Vorteil, dass er – als von außen kommender Mensch – einen klareren Blick auf die herrschenden Prozesse haben kann. So ist der erste Schritt im Coaching immer die gemeinsame Ist-Analyse –welche Situation liegt vor, was kann wie getan werden, welche Schritte sollten detailliert unternommen werden etc.

All dies wird in einer Arbeitsvereinbarung festgehalten und für die nächsten Termine abgearbeitet – wobei die Arbeit auch immer situationsbezogen und flexibel ist. Aktuelle Themen mögen plötzlich Vorrang gewinnen. Ein guter Coach weiß bzw. lernt, wie er auf Situationen einzugehen hat, wie er ihnen kommunikativ und einfühlsam begegnet – und auch, wo er ggf. intervenieren muss.

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Das Coaching ist immer zielbezogen und nutzt die vorhandenen Ressourcen bzw. verstärkt die Stärken und macht die Schwächen offenbar, so dass besser mit ihnen umgegangen werden kann. Die Methoden sind hierbei handlungs- und zielorientiert. Systemische und kreative Methoden wechseln sich ab – oft ist es schon eine enorme Hilfe, einen anderen Standpunkt einnehmen zu können, was eine spielerische Situation im Coaching ermöglichen kann. Neue Perspektiven können sich ergeben – ja, in einem Coaching-Verhältnis, was von Vertrauen geprägt ist, kann der Coach sogar die Rolle des Provokateurs einnehmen, um Verhaltensweisen in Konflikten deutlich zu machen!

Welche Coaching Möglichkeiten für Führungskräfte gibt es nun im Einzelnen?

Persönlichkeitscoaching

Das wichtigste oder am öftesten gewählte Coaching. Führungsmethoden nicht nur verstehen, sondern sie auch anwenden lernen unter Berücksichtigung der eigenen Persönlichkeitsstruktur – dies steht hier im Vordergrund. Es genügt oft nicht, einfach einen Leadership-Bestseller zu lesen – es kommt darauf an, sich selber zu kennen.

Die eigenen Muster und Prägungen zu verstehen (ggf. sogar zu hinterfragen) und gemäß dieser Muster den besten Weg für sich selber zu finden. Wie man führt, anführt, Beispiel ist – eben Führungs-Kraft. Ein guter Coach hilft dabei, die Schleier zu lüften, die der eigenen Erkenntnis im Wege stehen.

Interkulturelles Coaching

In heutigen Zeiten immer öfter gefordert. Fremde Kulturen haben andere Verhaltensweisen. Zu verstehen, wie Kritik und Lob in einer anderen Kultur geäußert, verstanden und verinnerlicht werden, kann für den Erfolg beim Führen internationaler Teams entscheidend sein. Ein gutes Coaching hilft dabei, Verhaltensweisen anderer zu verstehen – und einzuordnen.

Wenig ist schädlicher, als Sand im Getriebe in Form von versteckten Konflikten, welche aus kulturellen Missverständnissen herrühren.

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Verhandlungscoaching

Auch ein Top-Thema in vielen Firmen. Wie man sachbezogen verhandelt, ist keine einfache Aufgabe. In einem guten Verhandlungscoaching wird auf Basis des eigenen Charakters die individuell passendste Verhandlungsstrategie eingeübt. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Strategie müssen immer wieder durch praktische Beispiele und Übungen trainiert werden.

Da Verhandlungen auch konfliktbelastete Situationen sein können, wird ein Coach überdies das Augenmerk auf Mediationsstrategien lenken bzw. diese selbst anwenden.

Gruppencoaching

Für Projekte oder schlicht für Abteilungen, in denen es „knirscht“, können Gruppencoachings einen großen Gewinn darstellen. Oft ist es von enormer Wichtigkeit, erst einmal den Standpunkt der Gruppe zu bestimmen (wo stehen wir?), um anschließend das Wirken der einzelnen Gruppenmitglieder in der Gruppe reflexiv zu behandeln.

So kommen oft nicht nur überraschende Erkenntnisse zutage, sondern die Hindernisse, über die bisher niemand gesprochen hatte, können beseitigt werden und das gemeinsame „Anpacken“ gestärkt werden. Wie man sich selbst und andere in der Gruppe erlebt, ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Coaching-Prozesses.

Zusammenfassung:

Ein effizientes Coaching schließt immer mit einer Reflexion über das Erfahrene und Gelernte ab. Der Coach ist ein Begleiter und Ratgeber und hilft so Führungskräften, tatsächlich in ihrer Kraft zu sein – und zwar in allen Aspekten, die für das Führen von Bedeutung sind.

Daran sollte sich ein guter Coach messen lassen. Und auch die Ausbildung, welche man absolviert haben sollte, um dieser Aufgabe zu genügen.

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