Das Internet hat die Kommunikation in vielen Bereichen revolutioniert und dank Smartphones und Tablets können wir heute jederzeit darauf zugreifen. Doch die ständige Vernetzung kann auch zu Stress führen. Viele kennen das Problem, dass sie ständig irgendetwas nachschauen oder Nachrichten verfassen müssen und so überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen. Das echte Leben bleibt dabei nicht selten auf der Strecke. Mit den folgenden Tipps lassen sich die festen Muster jedoch durchbrechen und es kann endlich wieder Ruhe einkehren.

1. Das Smartphone ist dein Freund

Kein Smartphone ist auch keine Lösung. Denn die kleinen Geräte sind durchaus nützlich und erleichtern den Alltag ganz enorm. Wichtig ist nur der richtige Umgang. Wer in den Urlaub fährt oder sich bewusst entspannen möchte, sollte sein Gerät in dieser Zeit einfach abschalten oder Benachrichtigungen deaktivieren. So kommt es zu keiner Ablenkung. Sie werden dabei auch feststellen, dass Sie nichts verpasst haben.

2. Ruf doch mal an

Manch einer hat es vielleicht schon vergessen oder verdrängt, doch Smartphones können tatsächlich auch telefonieren. Kleine Angelegenheiten lassen sich auf diese Weise in der Regel sehr viel schneller klären als mit etlichen Nachrichten bei Facebook, Twitter oder Whatsapp. Auch die Verlockung, mal kurz auf dem Profil von Freunden nachzuschauen, tritt dabei nicht auf und jeder kann sich in der Summe über mehr Zeit für sich freuen.

3. Wen interessiert das eigentlich?

Bestimmt kennt jeder diese sinnlosen Posts, die eigentlich niemand lesen will. Ist die Netzgemeinde denn wirklich am morgendlichen Frühstück interessiert? Braucht die Welt unbedingt noch ein Selfie vor dem Eiffelturm? Fragen Sie sich vor dem Verfassen eines Beitrags einfach einmal selbst, ob daran tatsächlich jemand interessiert ist. Handelt es sich um Nichtigkeiten, können sie den Moment vielleicht auch einfach mal für sich behalten und entspannen.

4. Offline starten

Es ist für viele Menschen nicht unüblich, direkt nach dem Aufstehen erstmal mit dem Smartphone auf den bekannten sozialen Netzwerken zu starten, Nachrichten im Netz zu lesen und andere Dinge zu erledigen. Der Stress fängt damit schon direkt am Morgen an. Deshalb kann es sinnvoll sein, einfach mal offline zu starten. Lassen Sie das Netz links liegen und überlegen Sie sich stattdessen bei einem gemütlichen Frühstück, was heute zu erledigen ist. Das lässt sich dann, ganz ohne Netz, auf einer To-do-Liste festhalten. Sie werden erstaunt sein, wie viel Zeit Sie durch diese Methode gewinnen und wie viel übersichtliche der Tag ausfällt.

5. Google dich doch selbst!

Es kann eine geradezu erleuchtende Wirkung haben, wenn Sie sich darüber bewusst werden, wie sie eigentlich im Netz präsent sind. Zu diesem Zweck können Sie Ihren Namen einfach selbst bei Google eingeben. Am besten jedoch auf einem fremden PC, damit die Suchmaschine ihre Surfgewohnheiten nicht berücksichtigen kann. Die Ergebnisse sind teilweise erschreckend und helfen dabei, selbst die Vorteile des echten Lebens zu verstehen.

6. Ich bin dann mal weg

Es ist nichts Schlimmes dabei, einfach mal nicht erreichbar zu sein. Ganz im Gegenteil, jeder braucht hin und wieder eine Auszeit und Zeit nur für sich selbst. Deshalb ist es gar nicht nötig, das Handy immer am Mann zu haben. Gerade im Urlaub können Sie jedwede Technik einfach im Hotelzimmer lassen und sich so voll und ganz auf die neue Umgebung einlassen. Sie brauche keine Restauranttipps, keinen Shopping-Guide und keinen Reiseführer. Entdecken Sie all das auf eigene Faust. Das sorgt nicht nur für weniger Stress, sondern in den meisten Fällen auch zu einem intensiveren Urlaub, den Sie so schnell nicht vergessen werden.

7. Die eigene Internetnutzung kontrollieren

Wer sich selbst einfach nicht unter Kontrolle hat, sollte sich am besten selbst ein Bild von der eigenen Nutzung des Smartphones machen. Es gibt dafür zahlreiche Apps, die eine gute Übersicht geben. Dabei können dann Ergebnisse kommen wie 2 Stunden täglich auf Facebook und Co. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, was Sie mit zwei Stunden mehr jeden Tag alles anfangen können. Lohnt es sich da überhaupt, so viel Zeit im Netz zu verbringen? Sich selbst zu etwas zu zwingen, führt nur selten zum Erfolg. Deshalb sind solche Offenbarungen wichtig, um den eigenen Willen zu stärken und endlich die Finger vom Smartphone zu lassen.

8. Die Extremlösung: Leben ohne Smartphone

Ein Leben ohne Smartphone ist zwar die letzte Option, kann aber bei manchen ein legitimes Mittel sein. Lassen sie das Handy zu Hause, sodass Sie überhaupt nicht in der Lage sind, es zu benutzen. Wichtig ist dabei, dies über einen Zeitraum von wenigstens einer Woche durchzuziehen. Denn der erste Tag ist bei vielen noch schwierig und unangenehm, ähnlich wie der Entzug bei einem Raucher. Allein diese frappierende Ähnlichkeit zu einem Suchtverhalten sollte einem schon zu denken geben. Schon nach kurzer Zeit stellen die meisten Menschen fest, dass ihnen überhaupt nichts fehlt. Ganz im Gegenteil, sie nehmen ihre Umgebung viel intensiver wahr und lassen sich nicht mehr durch endlose Posts im Netz stressen. Wer mit der Selbstdisziplin Schwierigkeiten hat, sollte diese Methode ausprobieren.

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