Vokabeln auswendig lernen? Sich von englischen Filmen berieseln lassen? Das ist leider zu wenig, um seine Englischkenntnisse zu verbessern. Worauf es wirklich ankommt, weiß Heike Schönbacher, Teamleiterin für den Bereich Sprachen am WIFI Steiermark. Ihre 6 Erfolgsfaktoren: 

1. Aktivieren

Verstehen und selber sprechen sind zwei verschiedene Dinge. Viele Menschen verstehen englische Filme oder Bücher sehr gut, beim Sprechen fehlen ihnen aber die Worte. „Wenn Kinder von klein auf englische Filme sehen, sprechen sie als Erwachsener besser Englisch. Bei Erwachsenen funktioniert das leider nicht mehr so einfach und die Kluft zwischen aktivem und passivem Wortschatz ist meist groß“, weiß Heike Schönbacher, Teamleiterin für den Bereich Sprachen am WIFI Steiermark. Was also tun? „Wer seinen passiven Wortschatz aktivieren will, muss ihn anwenden – in dem er Englisch spricht.“ 

Weitere Informationen zu unseren Sprachkursen finden Sie unter: http://www.stmk.wifi.at/sprachen

2. Reden, reden, reden

Englisch lernt man dann am besten, wenn man es regelmäßig spricht. Wenn man Englisch nur „konsumiert“ (zB Übungen am Computer absolviert, Vokabeln lernt, Bücher liest und Filme ansieht) ist das so ähnlich, wie wenn man auf den praktischen Teil bei der Führerscheinausbildung verzichtet. 

3. Praxisbezug

Wer seine Englischkenntnisse für den Beruf verbessern will, muss sich auch mit für den Beruf relevanten Themen beschäftigen. Nicht umsonst gibt es am WIFI Steiermark eigene Business English-Kurse, in denen man sich mit Themen beschäftigt, die für den Alltag dann auch wirklich relevant sind. Vokabeln werden in einen nachvollziehbaren Kontext gesetzt, es gibt freie und kontrollierte Übungen und außerdem wird auf die individuellen Anforderungen der Teilnehmer eingegangen. Schönbacher: „Wenn man lernt, was man für die Praxis braucht, wendet man es auch regelmäßig an und verbessert so laufend seine Englischkenntnisse.“

4. Regelmäßigkeit

Genauso wie beim Sport gilt auch beim Englischlernen: Verbessern kann man sich nur, wenn man regelmäßig trainiert. „Außerdem frustriert es, wenn man nach einer langen Pause vieles wieder vergessen hat“, weiß Schönbacher. 

5. Spaß am Lernen und Sprechen

Von wegen lästiges ToDo: eine Sprache zu lernen und zu sprechen macht Spaß – wenn man es richtig angeht. Immerhin bedeutet Sprachenlernen immer auch, in fremde Kulturen einzutauchen. Außerdem lernt man im Sprachkurs Gleichgesinnte kennen und motiviert sich gegenseitig. Und: man entscheidet selbst, mit welchen Themen man sich beschäftigt – und wählt dabei jene Themen, die einen auch wirklich interessieren. Hilfreich dabei können die TED-Talks sein (Kurzvideos zu unterschiedlichen Themen), da es dazu immer auch Transkriptionen gibt und die Möglichkeit zu kommentieren. 

6. Richtigen Lerntyp finden

Englischlernen fällt viel einfacher, wenn man die individuell richtige Lerntechnik gefunden hat. Dem einen helfen Kreativtechniken (Mindmaps, Bildgeschichten etc.), dem anderen das Ansprechen verschiedener Sinne (zB kochen und essen, während man über die kulinarischen Besonderheiten in England spricht) oder das Visualisieren (zB die englischen Bezeichnungen von Büroutensilien auf Post-it‘s schreiben und direkt auf die Gegenstände kleben).

Weitere Informationen zu unseren Sprachkursen finden Sie unter: http://www.stmk.wifi.at/sprachen

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