Die Weihnachtsbeleuchtung ist schon zur Gewohnheit geworden, die Glühweinstände längst eröffnet und auch die meisten Schaufenster in den Geschäften sind schon weihnachtlich dekoriert. Ein paar Tage sind es aber noch bis zum 24. Dezember und damit ausreichend Zeit, der „rund um die Uhr sichtbaren Visitenkarte des Geschäfts“, wie WIFI-Einrichtungsexpertin Ursula Schütze das Schaufenster nennt, den letzten Feinschliff zu verpassen.

Die Leiterin der WIFI-Impulsseminare für Schaufenster- und Verkaufsraumgestaltung hat 6 Tipps für das perfekte Schaufenster zu Weihnachten parat:

1. Weniger ist mehr

Und dabei gilt: Nicht nur wenig Ware bzw. Dekorationsartikel sondern auch weniger Durcheinander. Ordnung ist das halbe Leben, auch im weihnachtlich dekorierten Schaufenster. „Nur wenige Schaufenster haben einen ordentlichen Aufbau, oft ist die Dekoration wahllos über die ganze Fläche verteilt“, weiß WIFI-Expertin Schütze.

2. Blickfang als Hingucker

Ein solcher Blickfang kann ein Poster sein, eine auffällige Figur, ein Logo, etwas hell Beleuchtetes etc.. Schütze betont: „Jedes Schaufenster braucht einen Blickfang, der die Aufmerksamkeit des Kunden an sich zieht.“

3. Neues Jahr, neue Deko

Man muss keine Unsummen in Weihnachtsdeko investieren, aber dennoch sollte man nicht Jahr für Jahr die gleiche (aus der Mode gekommene und oft schon ausgeblichene) Weihnachtsdeko im Schaufenster platzieren. Der Trend geht laut WIFI-Expertin Schütze dieses Jahr hin zu puristischen Dekorationen.

4. Inspirationen sammeln

Schon das ganze Jahr über kann man Deko-Inspirationen sammeln: wenn man in anderen Städten unterwegs ist, in Wohn-Zeitschriften und auf Pinterest, wo man eine Vielzahl an gut gelungenen Schaufenster-Dekos findet – nicht nur für Weihnachten. Auch die Impulsseminare für Schaufenster-, Werbe- und Verkaufsraumgestaltung (Visual Merchandising) am WIFI Steiermark liefern viele Inspirationen und natürlich die Mitarbeiter im Unternehmen und die Kunden. Schütze rät ab von falschem Stolz und empfiehlt: „Einfach mal offen fragen, wie Mitarbeiter und Kunden die Dekoration finden und offen sein für Verbesserungsvorschläge.“

5. Richtige Beleuchtung

Es braucht in der Auslage schwenkbare Spots, damit man die Dekoration richtig in Szene setzen kann.

6. Muss stimmig sein

Das was im Schaufenster ist, muss natürlich auch stimmig mit dem sein, was man im Geschäft findet. Ein kunterbunt blinkender Weihnachtsmann mit Rentieren im Schlepptau passt nicht wirklich als Schaufenster-Dekoration, wenn man im Geschäft traditionelle steirische Handwerkskunst verkaufen will. Wie man ein stimmiges Dekorationskonzept ausarbeitet, lernt man ebenfalls am WIFI Steiermark.

Weiterbildungstipp:

Titelbild: © Olha Sydorenko – Fotolia.com

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