DDie allermeisten von uns benutzen die Suchmaschine Google mehrfach am Tag und sind normalerweise zufrieden mit dem, was sie finden. Manchmal ist man aber auf der Suche nach ganz bestimmten Informationen – und dann reicht es manchmal nicht aus, einfach ein Wort oder eine Reihe von Wörtern in die Suchleiste einzugeben. Deshalb bietet Google einige „Helferlein“ an, die nur wenige Nutzer kennen, die das Suchergebnis aber präzisieren und letztlich noch brauchbarer machen.

Googles Suchergebnisse filtern

Standardmäßig bezieht Google Ergebnisse in seine Suche ein, die aus jeder beliebigen Zeit stammen können. Das bedeutet, dass die Ergebnisse, die geliefert werden, genauso gut eine Woche wie fünf Jahre alt sein können. Sucht man aber nach Inhalten, die innerhalb eines bestimmten zeitlichen Rahmens liegen sollen, dann bietet Google einen praktischen Filter an. Um ihn zu aktivieren, gibt man zunächst auf die übliche Weise einen Begriff in die Suchleiste ein. Auf der Seite mit den Ergebnissen wird nun unter der Leiste eine Reihe von Menüpunkten aufgeführt, darunter auch „Suchoptionen“. Unter diesem Punkt befinden sich mehrere Möglichkeiten, die Suche weiter einzuschränken. Eine davon ist der Zeitraum, innerhalb dessen das Suchergebnis veröffentlicht worden ist. Klickt man auf „Beliebige Zeit“, dann öffnet sich ein Untermenü, in dem man anschließend festlegen kann, dass sich die Suche etwa auf Ergebnisse aus der letzten Stunde oder den letzten 24 Stunden beschränken soll. Unter „Zeitraum festlegen“ besteht sogar die Möglichkeit, zwei bestimmte Daten einzugeben, um nur Suchergebnisse zu erhalten, die sich innerhalb dieser Tage befinden.

Sprache und Land

Unter den „Suchoptionen“ befinden sich weitere Menüpunkte, mit denen man die Suchergebnisse filtern kann. Ist man beispielsweise auf der Suche nach Informationen über einen Sachverhalt, der im Zusammenhang mit einem fremdsprachigen Land steht, dann wird man aller Wahrscheinlichkeit nach über die normale Suche bei Google nur Ergebnisse erhalten, die in der Sprache des besagten Landes geschrieben wurden. Klickt man nun auf „Beliebiges Land“, dann öffnet sich ein kleines Untermenü, in dem man dann „Land: Österreich“ aktivieren kann. Auf diese Weise filtert man seine Suchergebnisse so, dass man ausschließlich Informationen erhält, die auf deutschen Internetseiten veröffentlicht wurden. Zudem kann man über den Punkt „Beliebige Sprache“ einstellen, dass die angezeigten Ergebnisse nur auf Deutsch sind.

In Anführungszeichen

Wenn man bei Google ein paar Wörter eingibt, dann macht sich die Seite auf die Suche danach. Dabei ignoriert der Algorithmus aber die Reihenfolge, in der die Wörter eingegeben wurden. Für den Suchenden kann die Reihenfolge aber wichtig sein, etwa wenn eine Kombination aus Vor- und Nachnamen oder eine festgelegte Wortgruppe aus einem Text gesucht wird. Für diese Fälle setzt man die zu suchenden Wörter einfach in Anführungsstriche. Genauso geht man auch vor, wenn man beispielsweise eine Zeichenkette oder ein Wort sucht, das absichtlich falsch geschrieben ist. Bekanntlich korrigiert Google Begriffe, die scheinbar falsch sind, was man durch die Benutzung der Anführungsstriche aber verhindern kann.

Ergebnisse ausschließen

Manche Begriffe haben eine doppelte Bedeutung, und Google weiß von sich aus nicht, welche man meint, wenn man nach etwas sucht. Deshalb gibt es die Möglichkeit, bestimmte Suchergebnisse auszuschließen. Dazu verwendet man ganz einfach ein Minuszeichen. So kann man einer Phrase, nach der man sucht, ein Wort folgen lassen, das man aus seinen Suchergebnissen heraushalten möchte. Sollte man beispielsweise nach Informationen über die Sportart Golf suchen wollen, dann wird man bei der Eingabe des Wortes „Golf“ auch jede Menge Ergebnisse erhalten, die sich auf das Auto beziehen. Um das zu verhindern und nur sportliche Suchergebnisse zu bekommen, gibt man etwa
„Golf -VW“ oder „Golf -Auto“ oder „Golf -Auto -VW ein, und schon schließt man sämtliche Ergebnisse aus, die man nicht haben will. (Anm: Werbeanzeigen der Firma VW werden dennoch angezeigt)

Suche auf einer bestimmten Internetseite

Zuweilen kommt es vor, dass man einen Artikel auf einer Internetseite gelesen hat, sich nach einiger Zeit aber nicht mehr erinnert, wie die Überschrift des Artikels lautete. Oder man hat eine bevorzugte Nachrichtenseite, von der man Informationen über einen bestimmten Sachverhalt erhalten möchte. In solchen Fällen kann man dann eine weitere praktische Funktion von Google nutzen. Mit dem Befehl „site:“, gefolgt von einer URL, begibt sich Google nämlich ausschließlich auf der angegebenen Internetseite auf die Suche. Probieren sie es aus: „kurse site: www.stmk.wifi.at

Nach bestimmten Dateitypen suchen

Google durchforstet auf der Suche nach passenden Suchergebnissen vor allem Internetseiten. Zwar werden dabei zuweilen auch Inhalte angezeigt, die aus PDF- oder anderen Dateien stammen, üblich ist dies aber nicht. Wenn man nun aber beispielsweise ausschließlich in PDF-Dateien suchen will, dann kann man den Befehl „filetype:“ verwenden. Dazu schreibt man zunächst das Wort oder die Wörter in die Suchleiste, nach denen man sucht, und gibt dann das Dateiformat an, auf das man seine Suche beschränken will – also beispielsweise „pdf“, „ppt“ oder „docx“. Mit dem Befehl kann man auch nach bestimmten Bildformaten suchen, indem man zum Beispiel „jpg“ oder „gif“ eingibt. Probieren sie es aus: „wifi steiermark kursbuch filetype:pdf

Google informiert

Google bietet einige Funktionen an, die aufgrund ihres einfachen Zugangs sehr praktisch sind. Gibt man etwa eine Rechenaufgabe in die Suchleiste ein, dann wird sie ganz unkompliziert von der Suchmaschine gelöst. Zudem wird noch vor den Suchergebnissen einen Taschenrechner angezeigt, mit dem man weitere Rechenaufgaben lösen kann. Auch das Umrechnen von Beträgen einer Währung in eine andere ist dank Google in wenigen Sekunden erledigt. Dazu schreibt man beispielsweise als Suchbegriff „12 Euro in Dollar“, und schon erhält man das Umrechnungsergebnis.

Hat man gerade kein Wörterbuch zur Hand, kann man auch einfach „definition:“ bei Google eingeben, gefolgt von dem Wort, von dem man gerne die Definition haben möchte. In der Maske, die man anschließend erhält, kann man sich zudem den Begriff in eine andere Sprache übersetzen lassen. Und wenn man ganz einfach „Wetter“ eingibt, dann zeigt Google das aktuelle Wetter an seinem Standort an. Will man sich über die Wetterlage an einem anderen Ort informieren, dann kann man auf „Wetter“ den Namen des Ortes folgen lassen. Checken Sie das  Wetter an Ihrem Urlaubsort: „Wetter Istrien

Titelbild: © olly – Fotolia.com

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