Worauf es wirklich ankommt, wenn man als Lehrling bei Wettbewerben wie EuroSkills und WorldSkills auftrumpfen will.

Vor 10 Jahren war er selbst Maler-Weltmeister, seitdem begleitet er steirische Lehrlinge auf dem Weg dorthin: Erfolgstrainer Michael Tobisch. Er sieht in den Wettbewerben für Lehrlinge eine riesige Chance zu zeigen, was sie drauf haben – und natürlich spannende und lukrative Jobangebote. „Ein Europameister muss sich um seine berufliche Zukunft sicher keine Sorgen machen.“ Doch was braucht es, damit man soweit kommt? Idealerweise noch rechtzeitig zu den EuroSkills 2020 in Graz? Für Tobisch, der auch Lisa Janisch zum Sieg bei den EuroSkills 2016 begleitet hat, gibt es 5 wesentliche Erfolgsfaktoren:

tobischlehrlingswettbewerbe
Auch EuroSkills-Gewinnerin Lisa Janisch (re.) wurde von Michael Tobisch trainiert.

1. Spaß am Beruf haben

Was man gern macht, macht man gut. Und wer gewinnen will, muss überdurchschnittlich gut sein, in dem was er macht. Auch wenn fachliches Know-how bei einem Wettbewerb nur einen Teil des Erfolgs ausmacht, ohne geht es definitiv nicht.

2. Ehrgeizig sein

Die einen wollen es der ganzen Welt zeigen, die anderen primär sich selbst: Was genau für den inneren Antrieb sorgt, ist nicht so entscheidend. Wichtig ist nur, dass man eine Kämpfernatur mit langem Atem ist.

3. Ein bisschen verrückt sein

Wobei so manches „Du bist doch verrückt“ von Freunden wohl insgeheim „Ich bewundere dich für deine Ausdauer“ heißt. Tobisch investiert mit seinen Lehrlingen nämlich 800 bis 950 Stunden Training, um sich für Euro- oder Worldskills vorzubereiten. Trainiert wird dabei größtenteils in den Technik-Werkstätten des WIFI Steiermark.

4. (Fast) alles durchmachen

Weil man eben nie weiß, was beim Wettbewerb passiert. Zwar gibt es konkrete Vorgaben, diese können aber kurzfristig abgeändert werden. Und es kann eben auch sein, dass die Farbe verrinnt oder die Hand zittert oder … Wer solche Situationen im Vorfeld schon einmal geübt hat, kann beim Wettbewerb viel besser damit umgehen.

5. Glück haben

Mit Glück allein schafft man es definitiv nicht aufs Siegespodest. Aber das Niveau bei vielen Wettbewerben ist so hoch, dass sich die Teilnehmer oft kaum voneinander unterscheiden. Da kann das eine oder andere Quäntchen Glück durchaus von Vorteil sein.

Näher Infos zu Michael Tobisch auf www.maler-stmk.at.

 

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