Das Internet hat nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens verändert. Das trifft in besonderem Maße auch auf die Werbung zu. Denn heute begeben sich immer mehr Nutzer gezielt auf die Suche nach Waren oder Dienstleistungen. Das führt dazu, dass sie für klassische Werbebotschaften auf Flyern oder in Werbespots sehr viel weniger anfällig sind. Genau an dieser Stelle greift Inbound Marketing ein.

Überblick über Inbound Marketing

Inbound Marketing unterscheidet sich vor allem in der Art und Weise der Verbreitung von klassischen Werbemaßnahmen. Denn während Werbung auf Bannern den Weg zum potenziellen Kunden findet, sucht der Anwender bei Inbound Marketing selbst nach den entsprechenden Inhalten. Beispiele hierfür sind Blogs, bei denen verschiedene Themen behandelt werden. Der Vorteil liegt darin, dass Besucher sich sehr viel mehr für die Inhalte interessieren und deshalb auch länger auf einer Seite verweilen. Werbung in Pop-ups oder in Bannern klicken hingegen zahlreiche Internetnutzer einfach wieder weg oder sie blocken sie schon vorab mit einem AdBlocker.

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Nicht zuletzt spricht außerdem der Kostenfaktor für Inbound Marketing. Denn es fallen keinerlei Kosten für externe Unternehmen an. Stattdessen muss lediglich ein eigener Webauftritt gepflegt werden, was vor allem langfristig deutlich günstiger ist.

Herausforderungen von Inbound Marketing

Bei Inbound Marketing handelt es sich so gut wie nie um kurzfristige Maßnahmen. Denn obgleich es viele Vorteile gibt, ist auch mit einigen Herausforderungen zu rechnen. Gerade in der Anfangszeit ist es besonders wichtig, Traffic zu generieren und neue Nutzer auf ein Portal oder ein ähnliches Projekt aufmerksam zu machen.

Dies gelingt natürlich zum Teil mit SEO, aber auch ganz einfach durch Qualität. Es ist darauf zu achten, dass Inhalte nicht zu offensichtlich werben und einem Besucher auch einen tatsächlichen Mehrwert bieten. Denn nur auf diese Weise können sich Betreiber über wiederkehrende Nutzer freuen, die eine Seite im besten Fall auch selbst weiterempfehlen. Zum Teil kann es so zu einem viralen Effekt kommen.

Starthilfe für Inbound Marketing

Es mag auf den ersten Blick fast schon paradox klingen, doch klassisches Marketing kann Inbound Marketing durchaus etwas auf die Sprünge helfen. Gerade in der Anfangszeit kann es helfen, auf ein Projekt aufmerksam zu machen und neue Besucher zu gewinnen. Anzeigen lassen sich zum Beispiel per Facebook Ad oder in den Suchergebnissen von Google schalten. Je mehr Nutzer eine Maßnahme für sich gewinnt, desto stärker wird letztlich auch der Effekt ausfallen.

Deshalb ist es auch wichtig, für diese Anfangszeit ein gewisses Budget für die Eigenwerbung einzuplanen. Ohne solche sind die meisten Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Denn das riesige Angebot im Internet führt dazu, dass Nutzer kleine Portale sonst überhaupt nicht erst finden. Schließlich bevorzugen auch Suchmaschinen wie Google bekannte Webauftritte und lassen kleinere Seiten erst sehr weit hinten erscheinen. Die Investition lohnt sich jedoch. Denn nach einiger Zeit können sich Werbetreibende über einen Kundenstamm freuen und sukzessiv immer mehr Klicks in Leads und schließlich in Verkäufe umwandeln.

Inbound Marketing weitergeführt

Ein erfolgreich geführtes Inbound Marketing Portal bietet zwar schon genügend Vorteile, doch das System lässt sich noch weiter optimieren. Denkbar ist es zum Beispiel, dem Nutzer bestimmte Inhalte erst nach einer Registrierung oder nach dem Abonnieren eines Newsletters anzubieten. Auf diese Weise steigt die eigene Datenbank recht schnell an und außerdem ergeben sich neue und vor allem kostenfreie Werbemöglichkeiten. Die Nutzer interessieren sich für die Inhalte und fragen quasi selbst nach mehr Informationen. Je nach der genauen Art und Weise eines Projekts gibt es auch noch weitere Möglichkeiten, die Vorteile von Inbound Marketing optimal zu nutzen. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt.

In jedem Fall sollten Werbetreibende aber auch hier darauf achten, den Bogen nicht zu überspannen. Zu offensichtlich werbliche Inhalte werden von vielen Nutzern schnell durchschaut und können dadurch im schlimmsten Fall sogar einen negativen Effekt erzielen. Außerdem ist eine gewisse Transparenz zu empfehlen. Es ist kein Fehler, zuzugeben, dass ein Portal einem bestimmten Unternehmen untersteht.

Die Erfahrung zeigt, dass dies nur die wenigsten Nutzer abschreckt. Gleichzeitig sichern sich die Betreiber aber gegen mögliche Vorwürfe ab, die später vorkommen könnten. Gezieltes Product Placement in einem Blog oder einer Videoserie mag kurzfristig zu Erfolgen führen, kann sich aber nach einiger Zeit auch zu einem regelrechten Shitstorm verwandeln. Im Einzelnen hängen Details aber natürlich auch von dem genauen Produkt oder der Dienstleistung ab, die es zu bewerben gilt. Allgemeingültige Empfehlungen sind daher nur schwierig möglich.

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Titelbild: ©Rawpixel – fotolia.com

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