Rom, Paris, Berlin, und London zählen zu den meistbesuchten Städten in Europa. Neben den Hauptstädten gibt es aber zahlreiche andere Destinationen, die nicht so überlaufen, aber durchaus eine Reise wert sind. Hier finden Sie fünf Geheimtipps als Inspiration für Ihren nächsten Städtetrip, fernab der von Souvenirshops überfluteten Stadtzentren.

Moderne und Tradition in Valencia

Valencia liegt ebenso wie Barcelona an der Ostküste Spaniens und verzaubert mit authentischem Flair und ganzjährig milden Temperaturen. Besonders der Frühlingsbeginn wird mit den Fallas in Valencia gebührend gefeiert. Ein rauschendes Fest, bei dem Kunst, Satire und Tradition im Vordergrund stehen, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Den Höhepunkt der beinahe dreiwöchigen Feierlichkeiten bildet die Verbrennung von riesigen, auf Podesten angebrachten Figuren in menschlicher Gestalt. Begleitet wird die Verbrennung von einem atemberaubenden Feuerwerk.

Auch die Altstadt Valencias mit eindrucksvollen Bauten und Museen lässt die Besucher in der Zeit zurück reisen und bietet viele Informationen über Geschichte und Tradition der spanischen Stadt. Einen wichtigen Teil davon bilden die öffentlich viel kritisierten Stierkämpfe. Die Arena in Valencia kann besichtigt werden, mit ein wenig Glück lassen sich die Jung-Toreros beim Training beobachten.

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Genauso traditionell wie schmackhaft ist auch das Essen in Valencia. Spanische Tapas, Sangria oder „Agua de Valencia“ lassen die Einwohner bis spät in die Nacht beieinandersitzen und genießen.

Einen starken Kontrast zur ansonsten so traditionsreichen Stadt bietet die „City of Arts and Sciences“, die das Wahrzeichen Valencias ist. Zwischen den futuristischen Gebäuden lässt es sich lange umherspazieren, außerdem lohnt sich der Besuch des Musikpalastes, des 3D- Kinos oder des Oceanogràfics, dem größten Aquarium Europas.

Auch das Nachtleben von Valencia zieht die Besucher in seinen Bann. Im Barrio del Carmen reiht sich eine Bar an die andere, und mittels Getränkegutscheinen wird versucht die Nachtschwärmer hinein zu locken.

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Authentisches Cork

Cork liegt im Süden Irlands und etwa drei Autostunden von Dublin entfernt. Die Kleinstadt kann vor allem mit dem entspannten Flair punkten, hektisches Treiben findet man hier nicht. Die Bewohner finden sich zu gelassenen Abenden im Pub zusammen, wilde Partynächte sind hingegen eher Fehlanzeige. Die weltoffene Stadt hat ein breites Kulturangebot und eine angenehme Größe, sodass sich das Stadtzentrum ganz einfach zu Fuß erkunden lässt.

Überraschenderweise findet man in Cork im Gegensatz zu dem kulinarisch so verpönten Großbritannien eine einzigartige Lebensmittelqualität vor. Neben handgemachten Bieren lohnt sich vor allem ein Vormittag am English Market, um handgemachten Käse oder zarte Schokolade zu genießen.

Außergewöhnlich und auch etwas schaurig ist der Besuch des Cork City Gaols. Im ehemaligen Gefängnis können die Zellen besucht werden, die brutale und traurige Geschichte der Stadt verursacht unter Umständen schon einmal Gänsehaut.
Auch außerhalb der Stadt ist ein Tagesausflug jedenfalls zu empfehlen. Gepflegte Parks, grüne Wiesen soweit das Auge reicht und imposante Herrschaftshäuser säumen die Landschaft Irlands.

Melancholisches Budapest

Budapest wurde nur hundert Jahre nach dem Vorbild Wiens errichtet und erinnert auf den ersten Blick auch sehr an die österreichische Hauptstadt. Enge Gassen, pompöse Gebäude und die vielen Kaffeehäuser mit ähnlichem Speiseangebot, deftiger Hausmannskost und vor allem der unverkennbare Jugendstil lassen Budapest wie ein kleines Wien erscheinen. Melancholie und eine gewisse schwere liegen auch hier in der Luft. Dennoch ist Budapest eine authentische und aufstrebende Stadt, die abseits der Prachtbauten viele versteckte Highlights zu bieten hat.

Besonders die Gegend um den Heldenplatz ist einen Besuch wert. Unweit davon befindet sich eines der vielen Heilbädern, in mehr als 15 Becken können die müden Beine im warmen Wasser ausgeruht werden.

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Ein wahrer Geheimtipp ist das Schloss Vaydahunyad. Wie aus einem Disneyfilm erscheint das märchenhafte aber zugleich auch gruselige Gebäude ein wenig grotesk, da jeder Turm in einem anderen architektonischen Stil erbaut wurde. Für die Besichtigung der Räume muss eine Tour gebucht werden, der weitläufige Innenhof kann aber ohne Eintritt besichtigt werden. Beim Blick auf die Balkone und verwunschenen Balustraden wird so manche Märchenprinzessin zum Leben erweckt. Auch die Freiheitsbrücke ist ein absolutes Highlight der Stadt. Bei Sonnenuntergang treffen sich dort viele BewohnerInnen mit einer Flasche Wein und genießen die Aussicht.

Nicht nur für den Gaumen, sondern auch viel für das Auge hat die Markthalle von Budapest zu bieten. Neben wahren Kalorienbomben finden sich auch Textilien und Lederwahren im bunten Markttreiben wieder. Bei einem Besuch in Ungarn sollte nicht vergessen werden, dass die Landeswährung weiterhin Forint ist. Geldautomaten wie auch Wechselstuben sind aber in der ganzen Stadt zu finden.

Der Rohdiamant im Osten: Ulcinj

Ulcinj liegt an der Küste Montenegros und ist wie das gesamte Land vom Tourismus noch nicht überschwemmt. Montenegro bietet eine einzigartige Landschaft und viele Aktivitäten. Ulcinj zieht besonders in den Sommermonaten einheimische Sonnenanbeter an und bietet so jede Menge authentisches Flair. Abends sind die Straßen sehr stark belebt, in einem der vielen Cafés zu sitzen, einen Eisbecher zu schlemmen und das muntere Treiben zu beobachten kann mitunter schon ein füllendes Abendprogramm sein. Wer einige Stufen zu den höhergelegenen Teilen der Altstadt steigt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick über die Küste und die dahinter untergehende Sonne belohnt. In etwas gehobenem Ambiente werden frische Meeresfrüchte angeboten.
Auch am Fluss, der etwas außerhalb der Stadt ins Meer fließt, liegen viele kleine Restaurants, die ohne Speisekarte je nach Tagesausbeute frisch gegrillten Fisch servieren. Obwohl Montenegro nicht Mitglied der EU ist, ist der Euro praktischerweise die Landeswährung.

Ulcinj ist außerdem der perfekte Ort für alle, die neben der Besichtigung ehrwürdiger Stadtmauern auch auf der Suche nach einem Adrenalinkick sind. Von Mai bis September begünstigt die Wetterlage thermische Winde, damit eignet sich die Stadt ideal als Ausgangspunkt, um Kitesurfen zu lernen. Wer sich lieber abends auspowert, kann zu einheimischen Bässen mitunter die ganze Nacht durchtanzen.

Verträumtes Odense

Odense ist die drittgrößte Stadt Dänemarks und liegt auf der Insel Fünen. Vor allem wegen dem Schloss Odense, der gotischen Kirche Sankt Knud und rund einem halben Dutzend historischer Museen kann sich Odense zurecht als Kulturstadt bezeichnen. Im Geburtsort von Märchenerzähler Hans Christian And finden sich zu dessen Andenken jede Menge Märchenfiguren in der Stadt wieder und dienen als beliebtes Fotomotiv. Außerdem bieten viele einheimische Designer ihre Einrichtungsgegenstände an. Mit dem nötigen Kleingeld können hier wahre Schätze erstanden werden.

Der Zoo gehört zu einer der beliebtesten Attraktionen der Insel, der Besuch eignet sich vor allem für Familien. Die Insel Fünen bietet außerdem viele schöne Strände und einsame Buchten, die sich ebenso hervorragend für einen Tagesausflug mit Kindern eignen. In und um die malerische Kleinstadt finden sich außerdem zahlreiche Gärten und Parks, darunter auch der weitläufige königliche Park.

Auf der Suche nach ein paar Tagen mit authentischem Flair, gutem Essen und interessanter Geschichte gibt es also fernab von Europas Hauptstädten auch noch verborgene Juwelen, die es zu erkunden lohnt.

Bindeglied zwischen Reiseziel, Reiseveranstalter und Reisenden. Das sind ReiseleiterInnen und ReisebegleiterInnen. Ein kommunikatives Wesen allein ist nicht genug, wird aber trotzdem trainiert. Ablauf planen. Programm umsetzen. Geografische und geschichtliche Auskünfte erteilen. Gäste betreuen. Für all das und mehr ist dieser Lehrgang spezialisiert. Lehrgang zum/zur ReiseleiterIn

Titelbild: © Konstantin Yuganov – Fotolia.com

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