Außergewöhnliche Möbelstücke als Abschlussarbeiten an der Meisterschule für Tischler des WIFI Steiermark.

Ein Regal mit einem Schachbrett oben drauf, ein Schreibtisch mit integrierter LED-Beleuchtung oder ein Wohnzimmertisch mit ganz speziellen Zierzinken – das sind nur einige der Abschlussarbeiten, die die Teilnehmer des Meisterlehrgangs erstellt haben. 40 Stunden hatten sie dafür am WIFI Steiermark Zeit, „doch das reicht bei Weitem nicht aus, die Stücke sind alle sehr aufwändig“, weiß Josef Urbanitsch, WIFI-Bereichsleiter für Bau/Holz. „Gefordert sind ein genauer Plan, eine Zeit- und Kostenkalkulation und dann natürlich die fachgemäße Umsetzung, da investieren die Teilnehmer auch zahlreiche Stunden außerhalb des WIFI.“

Umfangreiche Meisterausbildung

Die Meisterschule umfasst in Summe 690 Stunden. Unter anderem stehen dabei Themen wie  Kostenkalkulation, Werkzeugkunde, Holz- und Materialkunde, Konstruktionslehre, CAD/CNC-Technik, Arbeitnehmerschutz, Arbeitsrecht, Unfallverhütung, Sicherheitsvorschriften, Bauphysik, Abfallwirtschaft, Stilkunde, Fenster- und Türentechnik, Fertigungstechnik und Fachzeichnen etc. am Programm.

Fünf Prüfungen bis zum Meisterbrief

Die Meisterprüfung selbst gliedert sich in insgesamt fünf Teile. Die Abschlussarbeiten in Form der Möbelstücke sind nur ein Teil davon („fachlich praktische Prüfung“), den alle Teilnehmer des aktuellen Lehrgangs bestanden haben. Daneben gibt es noch die fachlich-mündliche Prüfung, die fachlich-schriftliche sowie Ausbilder- und Unternehmerprüfung. Für jeden Teil erhält man ein eigenes Prüfungszeugnis und erst am Ende den Meisterbrief.

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