Für den mit 6.000 Euro dotierten Leipziger Preis für Krankenhauslogistik bewertete die hochkarätig besetzte Fachjury aus Wissenschaft, Industrie und Praxis auf der med.Logistica 22 Einreichungen aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

Der Gewinner, der Leiter der Stabsstelle Logistik am LKH-Universitätsklinikum Graz, Michael Kazianschütz ist dem WIFI Steiermark verbunden – einerseits als Absolvent des WIFI-Diplomlehrgangs Logistik 2016. Und andererseits als engagierter Vortragender in den WIFI-Lehrgängen Lagerleiter und Logistik. Das WIFI hat ihn nämlich sofort nach der Ausbildung als Trainer engagiert.

Als Leiter der Stabsstelle Logistik am LKH Univ. Klinikum Graz verantwortet Michael Kazianschütz, MBA, MSc das Gesamtkonzept Logistik und fungiert als interner und externer Logistikpartner für das Klinikum in allen relevanten Aspekten. Ausgezeichnet wurde er für die „Implementierung des Gesamtkonzepts Logistik auf Basis des SCOR-Prozessmodells* am LKH-Univ. Klinikum Graz“.

Die Diplomarbeit 

„Das Thema habe ich bereits im Rahmen der Diplomarbeit für den WIFI-Logistiklehrgang bearbeitet“, meint er rückblickend, „natürlich in abgespeckter Form.“
„Der Diplomlehrgang Logistik am WIFI erfüllte mein Bedürfnis nach einer fachlichen Qualifikation mit kompaktem Basis-Know-how überhaupt sehr gut. Er verschaffte mir einen fundierten Einblick in Supply Chain Management und damit ein erweitertes Verständnis für die großen Zusammenhänge beim konkreten Tun“, sagte der studierte Gesundheitsmanager und Risikomanager gleich nach der Ausbildung.

Ebenfalls gleich nach der Ausbildung sprach ihn der verantwortliche WIFI-Teamleiter darauf an, ob er sein Know-how nicht auch als Trainer in die WIFI-Ausbildungen einbringen möchte. Seine Antwort: „Sehr gerne!“

Faszination Logistik

„Das vielfältige Aufgabengebiet, die Notwendigkeit, das organisatorische Talent jeden Tag unter Beweis stellen zu müssen“, machen für Michael Kazianschütz die Faszination Logistik aus.

Zum Verständnis: Beim LKH-Univ. Klinikum Graz sprechen wir von einem Spital mit etwa 1.500 Betten und 7700 Mitarbeitern sowie 1,2 Millionen Behandlungen pro Jahr bei rund 84.000 stationär und etwa 400.000 ambulant betreuten Patienten.

v.l.: Martin Buhl-Wagner (Geschäftsführer Messe Leipzig), Preisträger Michael Kazianschütz, Gebhard Falzberger (Betriebsdirektor LKH-Universitätsklinikum Graz) und Jurymitglied Prof. Hubert Otten (Direktor Competence Center eHealth).

 Furore für Branche aus Graz

„Der Leipziger Innovationspreis für Krankenhauslogistik verschafft der Logistik im Gesundheitswesen noch mehr Gehör. Wir sind stolz, dass unser Ansatz mitunter unterstützende Prozesse auf Basis des SCOR-Modells darzustellen, in der Branche für Furore sorgt“, freut sich Preisträger Michael Kazianschütz:

„Mein Team und ich arbeiten daran, dass Teilbereiche der Industrie 4.0 im Krankenhaus Einzug halten“, sagt Kazianschütz, „es gibt noch viel zu tun!“

Alle Informationen zum Lehrgang finden Sie unter:  WIFI-Diplomlehrgang Logistik

Fotos: KK

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