2.300 Kilometer Fußmarsch für einen guten Zweck: WIFI-Englischtrainer Eamonn Donnelly ist gemeinsam mit seinem Band-Kollegen Sepp Tieber unterwegs von Hitzendorf nach Irland, um damit Spenden für die Demenzforschung zu sammeln.

Auf die Frage, wie man sich auf solch eine extreme Weitwanderung vorbereitet, lacht Eamonn Donnelly. „Ich bin eher nicht der sportliche Typ, ich glaub ich hab mich zu wenig vorbereitet.“ Dennoch ist der gebürtige Ire, der seit 1990 in der Steiermark lebt und am WIFI Steiermark als Englischtrainer tätig ist, voller Motivation. „Es geht ja um den guten Zweck, wir sammeln Geld für die Demenzforschung.“ Donnellys Mutter ist an Demenz verstorben und mit seinem „Long Walk Home“ will er nun dazu beitragen, dass sich die Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheit verbessern. „Wir haben schon sehr viel Zuspruch erhalten, in Großbritannien wollen dann sogar Leute mit uns mitgehen und die Alzheimer-Society in Irland hat uns auch ihre Unterstützung zugesagt.“

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Erster Etappensieg: Die österreichische Grenze haben Eamonn Donnelly und sein Kollege bereits überschritten.

Unterwegs mit dem Bandkollegen

Die Weitwanderer haben vor Kurzem Österreich verlassen und sind jetzt in Bayern unterwegs. „In den letzten Tagen hat uns das Schlechtwetter ein bisschen gebremst, da haben wir viel Zeit in den Hütten verbracht und Gitarre gespielt“, erzählt Sepp Tieber, der mit Donnelly gemeinsam in der Band Boxty spielt. Bei den Nächtigungsvarianten sind die beiden flexibel: im Zelt, in der Hängematte, in Hütten, in Gasthäusern, aber auch bei Menschen entlang des Weges. „Wir sind da schon zahlreichen netten Menschen begegnet, die uns Unterschlupf gegeben haben“, freut sich Donnelly.

Rund 35 Kilometer täglich

Seit 18. Juni sind die beiden unterwegs, „der Körper gewöhnt sich schön langsam an das Gehen“ – immerhin liegen schon mehr als 10.000 Höhenmeter hinter Donnelly und Tieber. Rund 35 Kilometer beträgt das durchschnittliche Tagespensum.

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Wandern mit Weitblick: Auch die imposanten Ausblicke entlang des Weges wirken motivierend (am Bild das Gebiet rund um den Wilden Kaiser).

Ankunft im September

In den nächsten Wochen stehen nun das Alpenvorland, die Schwäbischen Alpen, der Schwarzwald, die belgische Grenze und dann die Überfahrt von Calais nach Dover am Programm. Von dort geht es in den Süden nach Wales, nach Südirland und dann weiter in den Norden in den Heimatort von Donnelly. Geplante Ankunft ist im September.

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Für den guten Zweck

Donnelly sieht in dem Gehen „etwas sehr Meditatives, vor allem wenn es lange gerade Strecken sind“. Das Ganze ist neben der körperlichen natürlich auch eine mentale Herausforderung. „Aber unsere Wanderung hat ja einen Sinn und wir verfolgen ein Ziel, das motiviert ungemein.“

Aktuelle Einblicke in den „Long Way Home“ und Unterstützungsmöglichkeit am Blog: „THE LONG WALK HOME“

P.S.: Eamonn Donnelly kehrt im Herbst wieder in die Steiermark zurück. Sichern Sie sich schon jetzt einen Platz in einem seiner WIFI-Englischkurse!

Fotos: © The Long Walk Home

 

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