Die Vielfalt und Breite der Tätigkeit vom Brand- und Strahlenschutz über die Arbeitsplatz-Ergonomie bis hin zur ‚Verordnung explosionsfähige Atmosphären’ ist eine spannende Herausforderung mit immer neuen Aufgaben. Als Sicherheitsfachkraft am LKH-Univ. Klinikum Graz bin ich tagtäglich mit Ärzten, Pflegepersonen, Labormitarbeitern, Technikern und vielen weiteren Berufsgruppen in Kontakt. Als Voraussetzung für die Anforderung absolvierte ich den WIFI-Lehrgang ‚Fachausbildung für Sicherheitsfachkräfte’ – er war fachlich spitze und sehr lebendig im Vortrag, extrem interessant. – Benjamin Kiefer.

Benjamin Kiefer ist im LKH-Univ. Klinikum Graz zu 100 Prozent als Sicherheitsfachkraft engagiert. Damit hat der gelernte Maschinenbautechniker mit Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und viel Freude am Thema Sicherheit schon in jungen Jahren eine tolle Karriere gemacht.

Laufend zu Begehungsterminen

Täglich um 6.30 Uhr in der Früh startet Benjamin Kiefer in den Arbeitstag – unter anderem mit Begehungsterminen gemäß dem geltenden Arbeitnehmerschutz: „Die OPs und die Bettenstationen im neuen Chirurgiekomplex sind vor kurzem in Betrieb gegangen, daher war eine Erstevaluierung notwendig“, berichtet Kiefer. „Gemeinsam mit der Arbeitsmedizinerin, der zuständigen Leitung und dem Betriebsrat wurde der neue Bereich und das dazugehörige Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Dokument evaluiert.“

„Es ist wirklich schön, hier als Sicherheitsfachkraft zu arbeiten!“ – Benjamin Kiefer über seinen Arbeitsplatz.

„In den nächsten Monaten stehen wiederkehrende Begehungen auf dem Programm, bei dem der Soll-Ist-Stand abgeglichen und gemeinsam Maßnahmen erarbeitet werden. Neue Arbeitsstoffe, Gerätschaften und MitarbeiterInnen machen dies laufend nötig.“

Aktuelles Know-how und die Zusatzausbildungen machen den Unterschied

„Im LKH-Univ. Klinikum Graz kommen fast alle Themen, die den Arbeitnehmerschutz und die dazugehörigen Verordnungen betreffen, vor“, schmunzelt Kiefer und erinnert sich an die Fachausbildung am WIFI: „Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten mit dem Praxisteil in Lebring sowie der Erwerb der Giftbezugslizenz gaben mir darüber hinaus noch weiteres wertvolles Wissen mit auf den Weg.“

„Wussten Sie zum Beispiel, dass es eine eigene, die sogenannte REACH-Verordnung gibt, welche für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien steht?“

Gefahren erkennen und Maßnahmen treffen

„Ich habe mich schon seit der Lehre dafür interessiert, Gefahren zu erkennen und Maßnahmen dagegen zu treffen. Auch in den Industriebetrieben, in denen ich vor dem Klinikum Graz tätig war, habe ich mich mit Vorliebe um das Thema gekümmert. So sondierte ich schon vor meiner Jobchance im LKH-Univ. Klinikum Graz mögliche Ausbildungen zur Sicherheitsfachkraft. Den WIFI-Lehrgang parallel zum Job zu besuchen, war extrem fruchtbar: Einerseits kam der theoretische Input, auf der zweiten Seite setzte ich vieles gleich um. Es war und ist sensationell.“

• Hier finden Sie die genauen Inhalte, Termine und eine Online-Buchungsmöglichkeit zur WIFI-Fachausbildung für Sicherheitsfachkräfte (gemäß dem Bundesgesetz über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (ASchG) und der SFK-Verordnung.
Sie ist europaweit anerkannt und beinhaltet unter gewissen Voraussetzungen auch die Berechtigung zur selbständigen Tätigkeit als Sicherheitsfachkraft.

Sie haben Fragen?

• Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen zum kostenfreien Informationsabend zur VeranstaltungFachausbildung für Sicherheitsfachkräfte an.

• Hier kommen Sie zum Überblick zu allen WIFI-Bildungsangeboten im Bereich „Sicherheitstechnik/ Arbeitnehmerschutz“.

Fotos: WIFI Steiermark / Melbinger

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