Gewinnspiele, Newsletter, Facebook-Werbeformen … Die neue Datenschutzgrundverordnung, die mit 28. Mai 2018 in Kraft tritt, hat enorme Auswirkungen. Wie schauen die Lösungen aus? – Im neuen WIFI-Praxisseminar ‚Datenschutzgrundverordnung im Marketing‘ werden Schritt für Schritt Lösungen und Chancen im Rahmen der neuen DSGVO erörtert.

Pretterhofer_Blog
„Mein Umgang mit der neuen DSGVO ist lösungsorientiert. Im eintägigen WIFI-Praxisseminar Datenschutzgrundverordnung im Marketing schauen wir uns Schritt für Schritt an, wie man auch in Zukunft erfolgreich Marketingkampagnen durchführen kann – wie muss ich zum Beispiel den Rechtstext zu einem Gewinnspiel formulieren, damit ich die gewonnenen Daten des Kunden hinterher auch verwenden darf? Immerhin drohen bei Verstößen gegen die neue Verordnung, die durch die Datenschutzbehörde aktiv kontrolliert werden soll, horrend hohe Strafen.“  

– Angelika Pretterhofer, MA, ist neben Rechtsanwalt Dr. Stefan Schoeller die zweite Vortragende im eintägigen WIFI-Seminar. Während Schöller, der sich mit den Rechtsgebieten befasst, die Fülle neuer Herausforderungen und die Notwendigkeit betrieblicher Anpassungen erläutert, wird Pretterhofer mit den Marketingfachleuten und KMU umsetzungsbezogen arbeiten.

Personenbezogene Kundendaten

Die neue Datenschutzgrundverordnung wird uns das ganze nächste Jahr begleiten. „Man besucht also Vorträge, um sich fit zu machen“, sagt Angelika Pretterhofer, „da hört man als BesucherIn, was alles neu ist und was man nun nicht mehr tun darf.

„Mein Ansatz dagegen ist: Wie schaut die Lösung aus? Wie gehe ich in Zukunft mit personenbezogenen Kundendaten im Marketing um? Was muss ich tun, damit Direct Mailings oder Facebook-Kampagnen auch weiterhin legal abgewickelt werden können? Wie gehe ich mit Daten um, die ich von Dritten bekomme und vieles mehr!“

Schlummernde Datenschätze

„Meine Erfahrung ist: Viel zu viele Unternehmen sammeln Daten, tun aber nichts damit. Das sind ungenutzte Schätze. Zum Beispiel wenn es um die Analyse der vorhandenen Kunden geht, damit man sie effektiv ansprechen kann.

Ich habe zum Beispiel einen Tourismusbetrieb beraten, bei dem über die Datenanalyse genau festgelegt wurde, welche Kunden konkret die umsatzstärksten im Bereich Wein sind. Diese können nun viel zielgruppengerechter angesprochen werden, mit Aussendungen, auf die sie auch wirklich reagieren.

Oder ein Autohaus, bei dem die Datenanalyse eine sehr spannende Zielgruppe ausgeworfen hat, die das Autohaus schon länger nicht mehr aufgesucht hatte. Diese kann nun passgenau kontaktiert werden!“

Hohe Strafen stehen im Raum!

Der Strafrahmen bei Verletzung der DSGVO beträgt 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresbruttoumsatzes oder 20 Millionen Euro – je nachdem, was höher ist. Es ist daher ratsam, sich bereits jetzt konkret über die neue Rechtslage zu informieren, um im Jahr 2018 für die Kontrollen durch die Datenschutzbehörde gerüstet zu sein.

Kommen Sie ins WIFI-Praxisseminar und bringen Sie alle Ihre Fragen mit!

Fotos: ©Fotolia.com/BillionPhotos, KK

 

 

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