US-Amerikaner gelten bei uns Österreichern als überfreundlich, manchmal sogar oberflächlich, dafür optimistisch und entspannt. Wir Österreicher hingegen wirken auf die Amerikaner reserviert und formell, aber auch direkt und ehrlich. Wie man aufgrund kultureller Unterschiede trotzdem nicht aneinander vorbeiredet, lernt man in den Business English-Kursen am WIFI Steiermark.

Bestellt man einen englisch-sprachigen Kollegen oder Kunden zu einem Termin an einem konkreten Datum, kann das auf ihn sehr überfallsartig wirken. Besser ist es, den Terminwunsch in eine Frage zu verpacken. Was im Deutschen vielleicht als „um den heißen Brei reden“ verstanden wird, ist im Amerikanischen höflich.

Business English lernen

Es gibt viele solcher Beispiele und natürlich kann man nicht alle kennen, selbst wenn man schon seit Jahren mit englisch-sprachigen Menschen zusammenarbeitet. Deswegen werden in den  Business English-Kursen am WIFI Steiermark von Desiree Fuchsbichler die letzten Geheimnisse der Business Etikette aufgedeckt. Learning by Doing lautet die Devise – mit vielen Übungen und Rollenspielen aus der beruflichen Praxis verlieren die Teilnehmer nach und nach die Angst, Fehler zu machen und bekommen ein Gefühl für die Sprache.

Regelmäßig üben

Außerhalb des Kurses empfiehlt die Trainerin, regelmäßig kurze TED-Talks anzusehen anstatt abends 2 Stunden englische Grammatik auswendig zu lernen. Die TED-Talks verfügen über englische Untertitel und einem Transkript. So kann man mitschauen, mitlesen und Phrasen, die man nicht verstanden hat, noch einmal nachschlagen. Die regelmäßige Übung macht den Meister!

Beim Umgang mit Businesspartnern aus den USA muss man einiges beachten.

Business-Etikette in den USA

Kaum jemand in der Arbeitswelt erwartet ein perfektes Englisch von seinem Gegenüber, solange dieser kein Native Speaker ist. Wie man aber die gröbsten Fehler in der Arbeitskommunikation vermeiden kann, verrät die Trainerin Desiree Fuchsbichler schon im Vorfeld.

Verwenden Sie kein Rufzeichen in der direkten Anrede Ihrer Email

„Lieber Johann!“ ist bei uns eine gängige Anrede zu Beginn einer Email, das englische „Dear John!“ hingegen wirkt aufgebracht und könnte zu Missverständnissen führen, daher besser einen Beistrich nach der Anrede setzen und den Satz in der nächsten Zeile fortführen.

Indirekte Sprache verwenden im Business English

„Gerade neuen Kunden gegenüber will man sich respektvoll und flexibel zeigen“, erklärt Fuchsbichler. „Das bedeutet, keine Forderungen zu stellen sondern Terminwünsche und Co in indirekte Fragen wie ‚Would it be possible to …‘ zu verpacken.“

 Vermeiden Sie ein direktes Nein

Ein direktes Nein gilt als ebenso unhöflich. Deswegen werden Absagen eher in einer Ausrede verpackt, quasi ein Nein auf Umwegen. Achtung: Begründen Sie Ihre Absage, ansonsten wirken Sie unglaubwürdig.

Vermeiden Sie bestimmte Wörter und Redewendungen

Auch wenn einige Wörter sinngemäß richtig übersetzt wären, wirken sie im Arbeitsalltag etwas fehl am Platz. Hier einige Beispiele:

  • I’m busy – BESSER: I’m tied up
  • Boss – BESSER: Supervisor / Manager
  • Problem – BESSER: Issue
  • I know – BESSER: That’s right / absolutely

Zu den Business Englisch-Kursen am WIFI Steiermark …

In einer globalisierten Welt sind wir stets gefordert, uns gezielt beruflich weiterzubilden. Gerade Sprachen spielen hier eine wichtige Rolle, um im internationalen Feld zu überzeugen sowie professionell und selbstsicher aufzutreten. Aber auch für den Urlaub oder einfach nur für die Freude am Lernen einer Fremdsprache eignen sich die WIFI-Sprachkurse optimal. Eine Übersicht über unsere Sprachkurse finden Sie unter: http://www.stmk.wifi.at/sprachen

Warum Sprachkenntnisse nicht nur in der Berufswelt wichtig sind? Wir haben die wichtigsten Gründe für Sie zusammengetragen. 

Fotos: Adobe Stock/Alexander Image

Kommentar verfassen