Mit dem erfolgreichen Abschluss des „Jung-Sommeliers“  ist den Absolvent/innen der professionelle Einstieg in die Welt des Weines bravourös gelungen! Weiter führt der Weg über die WIFI-Wein-Ausbildung zum „Sommelier Österreich“ bis zum „Diplom-Sommelier“.

„Es ist der eigene Ehrgeiz, der einen antreibt. Nach dem ersten professionellen ‚Hineinkosten’ in die WIFI Wein Welt will man sein Wissen über Wein unbedingt vertiefen, erweitern und festigen. Bereits mit dem Wissen aus dem Jung-Sommelier kann man sich auch schon mit erfahrenen Sommeliers ein wenig auf Augenhöhe unterhalten.“ – Verena Sternat.

Ausgezeichnet!

Ausgezeichnet! Der WIFI-Trainer, DS Mag. Boris Penkoff (links) und WIFI-Süd-Teamleiter Heinz Vogel, MBA, gratulieren zwei Spitzenabsolvent/innen Verena Sternat und DI (FH) Markus Landsmann zum bestandenen „Jung-Sommelier“.

Verena Sternat ist eigentlich Diplomkrankenschwester. Ihr Mann Roland betreibt das Weingut Sternat (mit Weinverkauf, Buschenschank und Ferienwohnungen) in Eichberg-Trautenburg bei Leutschach. Für sie war der Jung-Sommelier der professionelle Einstieg in die Welt des Weines: „Mein bisheriger Zugang zu Wein war ‚schmeckt er oder schmeckt er nicht’. Durch die Ausbildung zur Jung-Sommelière habe ich einen neuen Zugang zu Wein bekommen. Jetzt kann ich begründen, warum ein Wein diesen oder jenen Geschmack aufweist.

Wein geprägt von Klima und Boden

Der Lehrgang selbst war zwar herausfordernd, aber auch spannend und extrem interessant. Wir haben sehr viele Weine verkostet, auch aus Übersee. Ich erinnere mich zum Beispiel noch an mein Aha-Erlebnis bei einem Sauvignon Blanc aus Neuseeland. Da versteht man ganz schnell, wie sehr ein Wein von Boden und Klima geprägt ist. Ein guter Sauvignon Blanc aus der Steiermark schmeckt ganz anders.“

Immer schon gerne Wein getrunken

DI (FH) Ing. Markus Landsmann kommt aus der Technik. Seine Lebensgefährtin Elisabeth Assigal hat ein Weingut und die bekannte Rebschule Assigal in Gamlitz – in dritter Generation! „Ich habe schon immer gerne Wein getrunken“, sagt Markus Landsmann. „Seit ich im Betrieb mithelfe – bei uns gibt es zum Beispiel auch Führungen – wollte ich mich besser auskennen. Ich freue mich sehr über meinen sehr guten Erfolg in der Ausbildung Jung-Sommelier und werde sicher weitermachen. Der nächste Schritt heißt Sommelier-Österreich.

Allgemeinwissen über Getränke

Im Jung-Sommelier wurde übrigens nicht nur Wein behandelt. Es ging auch um Bier, Kaffee oder alkoholfreie Getränke. Auch die Kombination mit Speisen ist immer wieder ein Thema. Insofern kann man die Ausbildung zum Jung-Sommelier auf jeden Fall auch als Erwerb von Allgemeinwissen betrachten.“

Was erzählen Christine Resch (Liepert’s Kulinarium) und Florian Prosek (Restaurant Florian im Parkhotel) über ihre WIFI-Ausbildung zum Jung-Sommelier?

Danke an die Firma!

„Ich freue mich total über meinen sehr guten Erfolg“, sagt Christine Resch. „Auch vonseiten meiner Firma bekam ich nur positives Feedback. Danke auch an meinen Chef Manuel Liepert und unseren Sommelier Holger Massner! Auch er hat mich voll unterstützt.

Der Lehrgang ist durchaus anspruchsvoll gewesen, wir haben aber auch richtig viel Spaß gehabt und uns gegenseitig unterstützt. Es sind schöne Freundschaften entstanden. Ich freue mich schon sehr darauf, einige Leute in der WIFI-Ausbildung zum Sommelier-Österreich wiederzusehen!“

Konzentriert in Wein-Wissen eingetaucht

„Die Ausbildung zum Jung-Sommelier war spannend, super, cool und sehr intensiv. Wir haben geschmacklich viel ausprobiert. Dass ich weiter bin und demnächst auch den Sommelier-Österreich besuchen darf, hat mich sehr gefreut. Bis dahin werde ich mich aber noch viel mit Wein beschäftigen, herumfahren und vor Ort verkosten“, meint Florian Prosek und erzählt weiter:

Gut für meinen Job im Service

„Natürlich ist mein aktuelles Wissen über Wein noch nicht perfekt. Aber es hilft schon sehr. Ich weiß nun, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln kann. Auch die Stammgäste, die von meiner Ausbildung wissen, freuen sich mit mir und nutzen mein neues Wissen schon gern.“

Einzigartiges Mentoring-Programm

Die Gastronomie ist voll hochmotivierter, leistungsbereiter Menschen, die ihr Bestes für die Gäste geben. Der Beruf hält auch interessante Karrieremöglichkeiten bereit. Und das weltweit. Der Fachkräftemangel in der Branche ist dennoch groß, Weiterbildung kann Perspektiven schaffen: In der WIFI-Wein-Welt sieht man derzeit, wie renommierte Unternehmen ihre Mitarbeiter/innen fördern und wie deren Augen über die persönliche Anerkennung und das neu erworbene Wissen mehr und mehr zu leuchten beginnen …

 Die Basis dafür ist das in der Form einzigartige Mentoring-Programm für junge Kräfte in der Gastronomie, das auf Initiative von Christian Zach (Weinbank in Ehrenhaften) und Top-Sommelier René Kollegger (Weingut Wolfgang Maitz in Ratsch an der Weinstraßemit dem Teamleiter des WIFI-Süd, Heinz Vogel, MBA, entwickelt wurde.

WIFI Wein Welt – Wie geht es weiter?

Nach Abschluss der WIFI-Ausbildung zum „Jung-Sommelier“ erhielten die zwei besten Kandidat/innen aus dem einzigartigen Mentoring-Programm die Chance, am WIFI die Ausbildung zum „Sommelier-Österreich“ zu absolvieren. Von diesen zwei Teilnehmer/innen – Christine Resch und Florian Prosek – darf dann wiederum der/die Beste die Ausbildung zum „Diplom-Sommelier“ machen. Wir werden die „Junge Wein-Challenge“ weiter begleiten und über die Teilnehmenden und ihre weiter wachsende Freude an Wein berichten.

Haben auch Sie Interesse an Weingenuss und Wissen über Wein?

Fotos: WIFI Steiermark

 

Kommentar verfassen