In den WIFI-Lehrgängen „Buchhaltung 1“ und „Buchhaltung 2“ macht man sich grundsätzlich mit der Buchhaltung vertraut. Man weiß über die Vorgänge der doppelten Buchhaltung und die gesetzlichen Vorgaben Bescheid. Für den Einstieg in die Praxis reicht das aber (noch) nicht. Es lohnt sich daher, auf die noch fehlende Praxis zu schauen und den ergänzenden WIFI-Praxiskurs zu besuchen: Im 16-Stunden-Kurs „Buchhaltung am PC“ lernt man dann nämlich, wie man seine theoretischen Kenntnisse mit dem gängigen Programm BMD in die Praxis umsetzt.

Buchhaltung 1 + Buchhaltung 2 + Buchhaltung am PC … Mit diesen drei Ausbildungen erhält man automatisch das Diplom als Buchhaltungsassistent/in – ein großer Vorteil bei Bewerbungen!

„Unternehmen und Kanzleien wissen die WIFI-Praxisausbildung ‚Buchhaltung am PC’ sehr zu schätzen, weil sie die Einschulungszeit im Betrieb verkürzt.“ – Walter Liebmann, WIFI-Trainer.

Walter Liebmann war Lehrer, Schuldirektor und darüber hinaus ein Leben lang in der Steuerberatung tätig. Seit über 30 Jahren unterrichtet er auch Buchhaltung am WIFI Steiermark.

Buchhaltung am PC – Vorteil bei Bewerbungen

 „Ich freue mich immer, wenn die Teilnehmer/innen dann auch zu mir in den WIFI-Kurs ‚Buchhaltung am PC’ kommen. Hier kann ich ihnen die praktische Anwendung all dessen zeigen, was sie zuvor in der Theorie gelernt haben. Das macht nicht nur Spaß, das ist vor allem die beste Basis für ihren Erfolg im Berufsleben. Ich sehe das auch in der Steuerberatungskanzlei meines Sohnes, wo ich unter anderem die Einschulungen neuer Mitarbeiter/innen übernehme – die Vorteile von Anfänger/innen, die in der Buchhaltung am WIFI bereits praktisch mit dem PC zu arbeiten gelernt haben, sind groß. Das wissen die Unternehmen und Steuerberatungskanzleien auch. Viele berücksichtigen bei einer Bewerbung, dass sie sich hier einiges an zusätzlicher Einschulungszeit sparen können.“

Diplomierte/r Buchhaltungsassistent/in

Der 16-stündige Kurs „Buchhaltung am PC“ ist auch die Basis dafür, dass man ein offizielles Diplom als Buchhaltungsassistent/in erhält. Weitere Voraussetzungen sind Prüfungen aus den Lehrgängen „Buchhaltung 1“ und „Buchhaltung 2“.

„Die 16 Stunden ‚Buchhaltung am PC’ werden konzentriert und intensiv genutzt, die Rückmeldungen der Teilnehmenden sind durchwegs sehr gut“, berichtet der WIFI-Trainer. „Das theoretische Wissen aus BH1 und BH2 wird durch die praktische Anwendung am Computer perfekt ergänzt. Somit ist die WIFI-Ausbildung eine sehr gute Grundlage für das Weiterlernen und für die fehlerfreie Verbuchungen am PC.“

Software für die Buchhaltung

„Der Vorteil des Programms BMD liegt einerseits in seiner österreichweit breiten Anwendung. Damit arbeiten sehr viele Firmen, das ist natürlich ein Vorteil für die Kursteilnehmer. Das zweite Argument, warum sich das WIFI für BMD entschieden hat, liegt darin, dass es ein vernetztes Programm und keine Insellösung ist! Der Import von der Lohnverrechnung in die Buchhaltung erfolgt ebenso automatisch wie die Verknüpfung zwischen Warenwirtschaft und Kassa. Und wenn eine Anlage gekauft wurde, wird sie in die Anlagen-Buchhaltung übernommen. Diese breite Palette von Anwendungen mit gleichen Datenstrukturen ist ein Riesenvorteil“, so der Experte.

Buchhaltung am PC – wie schaut der Kurs aus?

„Jeder Teilnehmende bekommt ein Lehrbuch mit einer CD“, erklärt Walter Liebmann. „Damit kann er sich das Buchhaltungsprogramm BMD zu Hause am eigenen PC installieren und damit üben. Im WIFI-Kurs selbst hat jeder einen PC zur Verfügung, wobei mit der Erforschung der Menüstruktur und der Programm-Module begonnen wird:  Buchhaltung als großer Hauptteil, Anlagen-Buchhaltung, Lohnverrechnung, Kostenrechnung und Büromanagement. Wir konzentrieren uns natürlich auf den Buchhaltungsteil und verbuchen ein Kundenbeispiel exemplarisch durch. Das bedeutet Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Kassa- und Bankbelege, offene Postenverwaltung und die entsprechenden Auswertungen, also Umsatzsteuer-Voranmeldung, Saldenlisten und betriebswirtschaftliche Auswirkungen. Anschließend wird von Teilnehmenden selbstständig ein Belegmodul durchgeführt.“

„Wir wissen natürlich alle, dass man in 16 Stunden kein praktisch erfahrener Buchhalter wird. Aber die Basis dafür ist gelegt. Und – wie bereits gesagt – die Unternehmen und Kanzleien wissen diese Ausbildung sehr zu schätzen!“ – Walter Liebmann.

Liebäugeln auch Sie schon mit dem 16-Stunden-Praxiskurs „Buchhaltung am PC“?

Fotos: © Fotolia / Antonioguillem, WIFI Steiermark / Michael Neumayr

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