Als das Unternehmen, in dem Markus Schöggler arbeitete, in Konkurs gehen musste, war für ihn eines klar: Es war Zeit für einen Neustart. Die WIFI Fachakademie für Mediendesign und Medieninformatik entpuppte sich in dieser Situation als perfekte Anlaufstelle für seine berufliche Weiterentwicklung.

„Rückblickend betrachtet war die Fachakademie die absolut richtige Entscheidung für mich,“ sagt Markus Schöggler heute – sein Abschluss liegt erst wenige Wochen zurück, aber die Begeisterung für den Lehrgang „Mediendesign und Medieninformatik“ ist nach wie vor ungebrochen. Es ist nur einer von fünf verschiedenen WIFI Fachakademie-Lehrplänen, die durch praxisbezogenes Lehren und Arbeiten wertvolle Fähigkeiten für verschiedenste Berufsfelder vermitteln.

Vielschichtige Schwerpunkte

Die WIFI Fachakademien haben sich auf die Ausbildung von Fach- und Führungskräften spezialisiert. Um den sich ständig ändernden Berufsprofilen gerecht zu werden, müssen sie mit vielfältigen Schlüsselqualifikationen aufwarten. Der Ausbildungslehrgang „Mediendesign und Medieninformatik“ fokussiert sich insbesondere auf ein breites Medien- und Designwissen. Viele Unternehmen sind heute auf ExpertInnen angewiesen, die sich in den „Neuen Medien“ zurechtfinden und für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Auf diese praktische Umsetzung im Alltag zielt der Lehrgang an der WIFI Fachakademie ab.

Konkret werden die Felder Desktop-Publishing, Multimedia (wozu auch Video und Fotografie zählen) sowie Webdesign und -development behandelt. Aber auch „hard facts“ wie Projektmanagement, Unternehmensführung, soziale Kompetenzen, Marketing und Recht sind Thema. Zusätzlich ist der Abschluss an der Fachakademie gleichbedeutend mit der Unternehmer- und Ausbilderprüfung und ebnet so auch den Weg für eine mögliche berufliche Selbstständigkeit.

Markus Schöggler hat die WIFI Fachakademie Medieninformatik und Mediendesign besucht.

„Das ist alles real“

Genau dieses „Lernen aus der Praxis – für die Praxis“ war für Markus Schöggler der positivste Aspekt des Kurses. Da er ursprünglich aus dem Marketing stammt, war dieser Bereich auch in der Fachakademie sein Kerngebiet. Aber: „Die Ausbildung deckt wirklich das komplette Spektrum der Neuen Meiden ab. Das spiegelt sich auch in den Projektarbeiten wieder.“

Drei große Projekte stehen während des vier Semester dauernden Lehrgangs auf dem Plan. Dazu gehören Video-Produktionen, Gestaltung von Corporate Designs für Unternehmen und die Entwicklung von Websites. Das Besondere: Die Projekte sind nicht fiktiv, sondern werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen und Institutionen ausgearbeitet und umgesetzt – in Hr. Schögglers Jahrgang zum Beispiel mit „Jugend am Werk“ oder dem Grazer Institut für Datenschutz.

„Es ist schon ein Unterschied, ob man einfach nur nach Angabe an etwas Neuem arbeitet – oder es unter realen Umständen mit Kunden-Feedback präsentiert,“ ist sich Markus Schöggler sicher. Genauso wie die Kunden „echt“ sind, so sind es auch die Vortragenden. Sie berichten direkt aus der Praxis, zeigen Probleme und ihre Lösungen auf und geben einen realitätsnahen Einblick.

Voneinander profitieren

Die Auszubildenden stammen auch aus den unterschiedlichsten Branchen, haben aber eines gemeinsam, wie Schöggler betont: „Wir alle hatten dasselbe Ziel. Das hat uns miteinander verbunden und motiviert. Wir waren nur zehn TeilnehmerInnen, aber diese kleine Gruppe ist kein Nachteil – im Gegenteil. So konnten wir noch besser voneinander und miteinander lernen.“

Was Herrn Schöggler nun erwartet, da er seinen Abschluss an der WIFI Fachakademie „in der Tasche“ hat? „Auf jeden Fall will ich im Online-Marketing bleiben,“ verrät er, „Es ist noch zu früh, um zu sagen, wohin mich der Weg führt. Aber eines ist sicher: Diese Ausbildung wird mir noch so manche Tür öffnen.“

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Fotos: kk, adobe stock – SFIO CRACHO

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