Diese Story erzählt von Ingeborg Brandl und ihre Reiselust, die sie als Reiseleiterin bei Murtalreisen wunderbar verwirklichen kann. Am Tag nach dem Gespräch über ihre Erfahrungen mit der WIFI-Ausbildung zur Reiseleiterin ist sie auch schon wieder unterwegs: „Wir brechen mit dem Bus zu einer mittelschweren, geführten Wanderung auf. Es geht auf den Stoderzinken und zum Friedenskircherl, die Leute freuen sich schon sehr darauf!“

Als Reiseleiter die Welt erkunden

„Essen, Eintritte, Hotels, als Reiseleiterin hat man alles frei und kommt in der ganzen Welt herum“, strahlt sie. „So lerne ich Menschen und Orte kennen und verdiene noch dabei. Einige unserer Kundinnen und Kunden sind für mich schon Freunde. Kürzlich fragte mich eine Dame über 60, ob der Beruf eines Reiseleiters nicht auch etwas für sie sei. Natürlich, habe ich gesagt, ich bin schließlich auch schon bald in Pension. Reiseleiterin zu sein, macht in jedem Alter Spaß! Egal, aus welcher Branche man eigentlich kommt.“

Ursprünglich hat Ingeborg Brandl als Floristin gearbeitet. Dann kamen die Kinder und vor einigen Jahren hat sie schließlich das Angebot zum Einstieg in die Reisebranche bekommen: „Ich hab’ spontan ja gesagt und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Meine Urgroßmutter ist bis ins hohe Alter gereist, das hat mich schon als Kind fasziniert!“

Was macht einen guten Reiseleiter aus?

„Abgesehen von der wirklich tollen Reiseleiter-Ausbildung am WIFI braucht man vor allem Einfühlungsvermögen, Organisationstalent, ein gutes Zeitgefühl und natürlich Freude an der Kommunikation“, zählt sie auf. „Man muss sich vorstellen, was auf einer Reise alles passieren kann. Denken Sie nur, jemand hat bei einem Vereinsausflug seinen Reisepass vergessen oder verschläft fast seine Festspielfahrt … Da muss man schnell reagieren. Viele Situationen können auch nur mit Humor abgefangen werden. Neben den umfassenden fachlichen Inputs lernt man am WIFI auch diesen souveränen, gelassenen Umgang mit dem Kunden.“

„Ich freue mich immer, wenn wir alle froh und zufrieden wieder zu Hause ankommen und auf eine gelungene Busreise zurückblicken können. Ich bin glücklich und zufrieden, dass ich in dieser Branche arbeiten darf!“ – Ingeborg Brandl.

Über Kalkulation und Mundpropaganda …

„Ob Kurfahrten, Radfahrten, Einkaufsfahrten, Weihnachtsfahrten, Silvesterfahrten … Bei Murtalreisen schreiben wir unsere Reiseprogramme selbst. Der Endpreis für eine Reise muss natürlich alle Kosten beinhalten, wobei es wichtig ist, dass der Preis für uns UND den Kunden passt. Dieses Kalkulieren ist ebenfalls Bestandteil der WIFI-Ausbildung.
Wenn ich dann während einer Reise von meinen Erfahrungen erzähle, bekommen die Gäste bereits Lust auf die nächste Fahrt“, man merkt richtig, wie viel Spaß ihr der Job macht, wenn sie von ihren vielen Erlebnissen erzählt. Alles weitere erledigt die Mundpropaganda: „Ich finde, das ist die beste Werbung, immer ehrlich und direkt.“

Auch Selbstbewusstsein will gelernt sein!

„Und noch etwas“, fügt die Reiseleiterin dazu: „Man bildet auch sein Selbstbewusstsein stärker aus – zum Beispiel beim Sprechen mit dem Mikrofon, wie es am WIFI ebenfalls geübt wird. Am Ende des Lehrgangs findet nämlich eine Abschlussfahrt mit echten, durchaus kritischen Kunden statt. Wir sind nach Kroatien auf die Insel Rab gefahren und alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben abwechselnd im Bus moderiert. Danach wusste jeder, dass er’s nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch kann!“

Sie haben mehr und mehr Lust auf einen Job als Reiseleiter oder Reiseleiterin bekommen?

Fotos: Murtalreisen, © Fotolia / Gerhard Bittner

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