Nicht ohne Grund steht Wellness hoch im Kurs. Der Alltag wird für viele Menschen immer stressiger und turbulenter. Darum gönnen sich viele Bürger eine regelmäßige Auszeit, wobei sie sich rundum verwöhnen lassen wollen. In Österreich verbinden sowohl die Einheimischen als auch Gäste aus allen Himmelsrichtungen gerne einen Wochenendausflug mit einer Genussreise.

In zahlreichen österreichischen Urlaubsgebieten ist der Wellnesstrend spürbar. Viele verschiedene Arten des Saunabadens haben sich in den letzten Jahren regelrecht sozialisiert. Geschultes Personal und ein freundlicher Service sind in einem Wellnesshotel stets erwünscht und zudem auch der Schlüssel zum Erfolg. Einer der Hauptgründe, warum sich so viele Menschen für einen Wellnessurlaub entscheiden, ist das Bedürfnis, etwas gegen den alltäglichen Stress und für die Gesundheit zu tun. In die Sauna gehen Menschen vordergründig, um das Wohlbefinden zu fördern und weil das Saunabaden ein gemeinschaftliches Vergnügen und Erlebnis darstellt.

Woher kommt die Sauna?

Der Begriff Sauna stammt vom hohen Norden. Finnland gilt als die Geburtsstätte des Saunavergnügens, wie es heute verstanden wird. Etymologisch bezeichnet das Wort Sauna eine Schnee- bzw. Erdgrube, in der ein Feuer angezündet wurde. Dort hielten sich die Finnen auf, um richtig zu schwitzen.

Doch die Kultur des Schwitzens ist wesentlich älter. Es gibt Beweise dafür, dass das rituelle und reinigende Schwitzen auf dem ganzen Planeten und in unterschiedlichster Form praktiziert wurde. Die indigenen Völker Nordamerikas und die alten Germanen gaben sich dem Saunabaden hin. So gab es in den verschiedenen Kulturen Schwitzbäder, Schwitzhöhlen, Schwitzzelte sowie zeremonielle Schwitzhäuser.

Noch heute schwören passionierte Saunagänger auf die innere und äußere Reinigung während des Saunabadens. Der Körper wird durch das Saunieren auf Hochtouren gebracht und gleichzeitig wird die Seele erhellt. Schon in der Antike schätzten die alten Griechen und Römer die phänomenale Wechselwirkung zwischen extrem heißer Luft und dem zur Abkühlung gedachten kalten Wasser.

Das gesunde Schwitzen ist in allen Gesellschaftsschichten sehr beliebt. Mit Sicherheit hat die Sauna, wie sie heute vornehmlich praktiziert wird, von Finnland aus ihren Siegeszug angetreten. Heutzutage erfreuen sich Outdoorsaunas auch in Österreich einer großen Beliebtheit. Ist eine Saunahütte an einem See oder im hauseigenen Garten neben dem Pool gelegen, kommt wahrlich Freude auf.

Viele Urlauber wissen die komfortablen Wellnesshotels in Österreich zu schätzen. Saunafans können sich in den österreichischen Thermal- und Dampfbädern vollkommen entspannen und die herrliche Naturkulisse sorgt für eine optimale Stimmung. Körper, Geist und Seele werden auf angenehme Weise verwöhnt und das Saunieren vermittelt immer auch ein Gefühl von Gemütlichkeit und Gelassenheit.

Wellness wird Jahr für Jahr immer mehr zum Trend.

Was sind die Verhaltensregeln während des Saunierens?

Vor allem Anfänger sollten beim Saunieren primär auf ihren Körper hören. Damit ein Saunagang wirklich dem persönlichen Wohlbefinden dient, sollten sich Saunagänger nie überschätzen. Denn die Gesundheit gilt stets als oberste Priorität.

Gewisse Verhaltensregeln sind demnach von großem Nutzen. Beim Saunieren gilt das Motto: Weniger ist mehr. Es gibt keine festgelegten Regeln, was die Dauer des Saunierens betrifft. Manche Menschen vertragen mehr und andere weniger, doch das Durchhaltevermögen steigert sich kontinuierlich.

Was den Hunger anbelangt, so gilt es, jene Verhaltensregel bei der Sauna zu berücksichtigen: Der Saunanutzer sollte weder mit vollem noch mit leerem Magen einen Saunagang antreten. Da der Organismus durch die ständigen Temperaturschwankungen belastet wird, empfiehlt es sich, den Körper nicht zusätzlich mit Verdauungsvorgängen zu beschäftigen.

Da sich das Saunabaden auf Seele, Geist und Körper gleichermaßen positiv auswirkt, sollte der Saunagänger eine weitere wichtige Verhaltensregel beherzigen, nämlich immer ausreichend Zeit einzuplanen. Ansonsten erzielt eine Sauna genau den entgegengesetzten Effekt. Nur ein stressfreies Saunabaden bringt Entspannung und das gewünschte Wohlbefinden. Zwei Stunden sollten pro Sauna eingeplant werden, um dem Ablauf der Ruhephasen, der Saunagänge und des Duschvorganges genügend Zeit einzuräumen.

In puncto Verhaltensregeln bei einer Sauna spielt auch die Körperhygiene eine wichtige Rolle. So ist eine vorherige Dusche unumgänglich. Nach der Dusche sollte sich der Saunagänger ordentlich abtrocknen, denn nasse Haut kommt nicht so schnell in Schwitzen. Wer sauber in die Sauna geht, bei dem füllen sich die Poren nicht mit Bakterien. Für die Durchblutung eignet sich ein warmes Fußbad wunderbar. Für einen erfolgreich geführten Wellnessbereich sind eine gründliche Desinfektion und Reinigung die Voraussetzungen schlechthin. Denn nicht nur der Saunagast sollte die Sauna sauber betreten, auch die Sauna selbst sollte zu jeder Zeit des Betriebs ordentlich und reinlich aufzufinden sein.

Im Saunabereich wird das Saunatuch unter dem Körper platziert. Für den Anfang reichen meist fünfzehn Minuten. Hierbei ist natürlich das persönliche Gefühl ausschlaggebend. Kurz vor dem Verlassen der Sauna sollte der Körper ein bis zwei Minuten aufrecht stehen. Die aufrechte Haltung bringt den Kreislauf wieder in Schwung. Beim Verlassen der Sauna sollte nicht sofort ins Tauchbecken gesprungen oder die kalte Dusche aufgesucht werden. Für eine Ruhepause reicht eine kurze Luftabkühlung. Während des Saunabesuches darf weder getrunken noch gegessen und schon gar nicht geraucht werden. Auch andere Störungsfaktoren wie beispielsweise lautes Lachen oder Herumpöbeln sollten vermieden werden.

Die körperliche Erholung und die psychische Entspannung sind die vordergründigen Ziele des Saunierens. Doch nur wenn das Personal gut geschult ist, kommen die Saunagäste voll auf ihre Kosten. Nach der Sauna ist es besser, nicht sofort Sport zu betreiben. Viel besser wäre es, sich eine fachgerechte Massage zu gönnen, denn eine solche steigert das persönliche Wohlbefinden zusätzlich.

In den Wellnesshotels Österreichs suchen viele Gäste nach einer Sauna und der anschließenden Massage einen bequemen Platz auf einer Sauna-Ruheliege auf, um dort inmitten der zauberhaften Landschaft zu entspannen und die Urlaubszeit wortwörtlich in vollen Zügen zu genießen. Genuss und Wellness sind zwei untrennbar miteinander verbundene Begriffe, die für viele Menschen das Leben versüßen.

Was genau gilt es beim Betrieb einer Hotelsauna zu beachten?

Damit alles rund läuft am Wellnessurlaubsort, ist es unheimlich wichtig, dass die Wellnessanbieter ein gut geschultes Personal für den Saunabetrieb haben. Denn der Betrieb einer Sauna funktioniert auf Dauer nur dann perfekt, wenn rigorose Hygienemaßnahmen erfüllt werden. Die Pflege des Saunabereiches muss mit den richtigen Desinfektions- und Reinigungsprodukten durchgeführt werden. Das regelmäßige Säubern minimiert die potenzielle Infektionsgefahr der Saunanutzer. Bakterien und Viren lieben die Feuchtigkeit und die Wärme, deshalb muss verhindert werden, dass Mikroorganismen überleben. Sowohl die Saunabetreiber als auch die Saunabesucher können gemeinsam für eine adäquate Reinlichkeit sorgen.

Das geschulte Saunapersonal sollte darauf achten, dass die Saunabesucher keine Badeschuhe mitbringen, das Schweißhandtuch sollte zudem nicht als Wachteltuch genutzt werden. Öle, Cremes und Peelings sind innerhalb des Saunabereiches verpönt. In jeder Sauna ist Höflichkeit das oberste Gebot, in öffentlichen Saunas sollte die Nächstenliebe nicht in übertriebenem Maße ausgelebt werden. Es sollten zudem in der Sauna keine Erinnerungsfotos geschossen werden. Während des Aufgusses ist der Eintritt in die Saunazone nicht möglich, der Austritt hingegen ist jederzeit erlaubt.

Auch die Saunabänke sollten natürlich angemessen gereinigt werden, jedoch kann ein zu feuchtes Abwischen dazu führen, dass das Holz mit der Zeit rissig wird. Es eignen sich hierfür spezielle desinfizierende Mittel, mit denen die Sitz- und Liegeflächen perfekt gereinigt werden können. Auch der Saunaboden sollte nach Betriebsende gründlich und täglich feucht gewischt werden. Das tägliche Auslüften der Saunaanlage ist ebenso notwendig.

Wäre die Arbeit in einem Wellnessbereich etwas für Sie?

Fotos: Adobe Stock – Kemppainen – Floydine

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