Markus Pichler ist der Juniorchef der Pichler Trockenbau GmbH mit Sitz in Passail, man hat auch Niederlassungen in Wien und Kagenfurt. Die 1989 als Familienbetrieb gegründete Firma ist aktuell mit zirka 60 Mitarbeitern im Ausbau öffentlicher wie privater Bauten engagiert und am Markt für ihre Qualität bekannt.

In den nächsten Jahren steht der Generationenwechsel ins Haus. Nach 30 Jahren wollen sich Peter und Gabriela Pichler ein wenig aus dem Betrieb zurückziehen. Sohn Markus wird das Kommando offiziell übernehmen. Der gelernte Trockenbauer und Stuckateur ist seit 2013 als Vorarbeiter und seit 2015 als Bauleiter im Betrieb tätig und kennt damit alle Eigen- und Besonderheiten des Geschäfts im Trockenbau. Fachlich kann dem designierten Juniorchef daher kaum noch jemand etwas vormachen. Mit der WIFI-Meisterschule und dem WIFI-Unternehmertraining steht nun auch das Unternehmerische samt der Möglichkeit, Lehrlinge auszubilden, auf einem soliden Fundament.

„Ich will, dass die Firma nach der Übergabe an mich weiterhin konstant erfolgreich ist. Daher war für mich vor allem der betriebswirtschaftliche Teil im WIFI-Unternehmertraining wertvoll. Auch wenn man als Chef einen Steuerberater hat, braucht man ein Grundwissen. Das fängt schon bei den Spezialausdrücken im Rechnungswesen an. Man muss sie kennen und verstehen, um mit dem Profi auf gleicher Ebene reden zu können.“

Unternehmertraining als Fundament

 Gemeinsam mit Kleinunternehmern, Handwerkern, anderen Betriebsnachfolgern oder ambitionierten Angestellten und Führungskräften erarbeitete sich Markus Pichler im Unternehmertraining Bereiche wie Marketing, Rechnungswesen, Wirtschafts- und Arbeitsrecht, aber auch Kommunikation und Personalführung. „Im WIFI-Unternehmertraining sind alle Trainer sehr erfahren, sie kennen sich in ihren Themengebieten top aus. Es passt auch, mit welchen Methoden sie das Know-how vermitteln. Es ist in der Praxis gut einsatzfähig, außerdem war die kompakte Schulung zeitlich gesehen mit meiner Arbeit und den Baustellen gut kombinierbar“, so sein Kommentar zur Ausbildung.

Lernen mit Übungsfirmen

„Die Praxisnähe der Ausbildung spiegelte sich auch in den Gruppenarbeiten stark wider“, erzählt Markus Pichler weiter. „Wir gründeten zum Beispiel Übungsfirmen mit konkreten Aufgabenstellungen – wie genau bewirbt man einen Betrieb? Mit Plakaten, Printwerbung, Telefonmarketing, Social-Media-Aktivitäten …? So bekommt man im WIFI-Unternehmertraining ein Gefühl dafür, welche Werbeform für welches Unternehmen den meisten Output liefert.“

Die Pichler Trockenbau GmbH ist bekannt für Gipskarton- und Akustik-Decken, Zwischenwände und Dachgeschoßausbauten in Schulen, Kindergärten, großen Siedlungsbauten, aber auch für kleinere private Bauherren. „Es ist diese Vielfalt von Klein und Groß, die uns Freude macht“, meint Markus Pichler. „Der Beruf des Trockenbauers passt auch perfekt zu mir! Man kann sehen, was man bewegt, wie etwas entsteht und schön wird. Und zum Schluss hat man zufriedene, ja begeisterte Kunden. Ich mag die Branche sehr.“

Herausforderungen der Zukunft

„Vor allem die Brand- und Schallschutzmaßnahmen haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt“, berichtet der Profi. „Bei den immer detaillierteren Vorschriften heißt es wirklich aufzupassen!“ Aber auch die Kommunikation – mit Mitarbeitern wie mit Kunden – ist für ihn wichtig. Markus Pichler konnte daher auch den Modulen „Personalmanagement“ sowie „Kommunikation“ viel abgewinnen: „Wenn man so viel mit Leuten zu tun hat wie ich, ist es nicht schlecht, wenn man gut kommunizieren kann“, schmunzelt er. Auch das kann das WIFI-Unternehmertraining leisten.

Sie wollen sich selbstständig machen, einen Betrieb übernehmen, sich als Führungskraft unternehmerisches Wissen aneignen oder sich aus anderem Interesse heraus mit dem Thema Unternehmensführung beschäftigen?

Fotos: WIFI Steiermark / Melbinger

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