Die Arbeitswelt ist heute und in den nächsten Jahren massiv von der Digitalisierung betroffen. Das bedeutet für viele Unternehmen ein notwendiges Anpassen Ihrer internen Arbeitsabläufe und Lernprozesse bei Geschäftsführung und Mitarbeitern. Umso spannender und zukunftsreicher ist daher die Ausbildung zum Netzwerkadministrator und zum Systemadministrator am WIFI Steiermark.

„Auch der Trend zum Outsourcing der IT-Landschaft in die Cloud wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Das bedeutet aber nicht, dass Firmen von heute auf morgen auf ihre hausinterne IT oder ihre Systemadministratoren verzichten können. Ganz im Gegenteil – sie brauchen speziell geschulte Mitarbeiter, die mit der neuen Herausforderung zurechtkommen und beide Welten verbinden können.“ – Christian Ceolotto

On-Premise …

„On-Premise bedeutet, dass die für die Firma benötigten Programme auf Rechnern bzw. Servern im eigenen Haus betrieben werden. Die Infrastruktur wird dabei zumeist auf virtualisierten Systemen auf Basis Hyper-V oder VMware abgebildet. Wartung, Datensicherung und Aktualisierung liegen in der eigenen Verantwortung. Vorteile sehen viele im Bereich Datenschutz“, erklärt der IT-Profi.

… oder Cloud

„Beim Cloud-Computing werden – je nach Modell – Programme und Daten oder manchmal auch ganze Server in externen Rechenzentren gespeichert und betrieben. Die Wartung, Updates und Backups liegen in der Verantwortung des Cloudanbieters.Hier sind vor allem die Entscheidungsträger gefragt, die für die eigene Firma passende Variante zu wählen. Das ist nicht immer ganz einfach und erfordert umfassende Kenntnisse der Vor- und Nachteile beider Modelle. Nicht immer ist Cloud-only oder ausschließlich On-Premise die richtige Entscheidung, sehr häufig gibt es beides vereint.“

Digitalisierung und Mobilität

„Digitalisierung bietet unter anderem Chance für flexibles Arbeiten“, führt Christian Ceolotto weiter aus. „Zahlreiche Firmen nutzen die Cloud-Dienste von Office 365 weit über die reine Mailnutzung hinaus, da gibt es einiges zu entdecken. Wie teilt man zum Beispiel Informationen über SharePoint Online oder Microsoft Teams, sodass gleichzeitig mehrere Personen an Dateien arbeiten und miteinander kommunizieren können – und das auf unterschiedlichsten Endgeräten, egal ob PC, Handy oder Tablet und unabhängig vom darunterliegenden Betriebssystem.“

„Die gesamte IT ist ein höchst lebendiges Thema und ein spannendes Umfeld, in dem sich ständig etwas tut. Das macht es nicht nur für mich faszinierend!“

Der Markt für IT-Profis wächst nach wie vor

 Heute kommt praktisch kein Betrieb mehr ohne EDV aus und die will gewartet und betreut werden – egal ob lokal oder in der Cloud. Die Unternehmen in der Steiermark wissen, dass die Anforderungen, die aktuell gestellt werden, in den Lehrgängen praxisgerecht abgebildet und die Absolventinnen und Absolventen daher schnell und gut einsetzbar sind. „Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen auch nach ein, zwei Jahren wieder ans WIFI, um ihr Know-how upzudaten. Dabei erzählen sie mir von ihrem beruflichen Werdegang – und dass die WIFI-Lehrgänge eine gute Basis dafür waren“, resümiert Christan Ceolotto.

Freude am Weitergeben von Wissen

Ihm macht sein Job als Lehrbeauftragter in der Erwachsenenbildung viel Spaß: „Das ist eine Tätigkeit, die meinen sonst rein technischen Berufsalltag optimal ergänzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind meist mit viel Begeisterung und Neugierde bei der Sache – und ich kann meine Erfahrungen und mein aktuelles Wissen eins zu eins weitergeben.“

Wifi Steiermark, Digitalisierung
Als selbstständiger IT-Dienstleister konzipiert, implementiert und wartet DI Dr. Christian Ceolotto firmeninterne Serverlandschaften und heutzutage immer mehr Anbindungen an die Cloud. Seit 1997 unterrichtet er auch am WIFI Steiermark und bildet in den Lehrgängen „Netzwerkadministrator“ und „Systemadministrator“ vielgefragte IT-Profis für die Wirtschaft aus. Demnächst startet auch der erste, darauf aufbauende WIFI-Diplomlehrgang zum „Systemintegrator“, der den ständig steigenden Anforderungen an IT-Generalisten im Administratorbereich auf hohem Niveau gerecht wird.

WIFI-Lehrgänge Systemadministrator und Netzwerkadministrator

„Die Lehrgänge sind mit unzähligen Übungsbeispielen untermauert und damit keinesfalls reine Theorie. Man kann viel ausprobieren und umsetzen. Wir haben auch immer Teilnehmende, die ihr Wissen ordnen wollen oder Hilfestellungen bei konkreten Umsetzungsvorhaben brauchen“, so der WIFI-Trainer. Während der Systemadministrator Wissen von der Basis weg aufbaut, lernt man im Netzwerkadministrator bereits, die täglich anfallenden administrativen Aufgaben im Netzwerk wahrzunehmen und Fehler schnell und effizient zu erkennen und zu beheben.

Sie interessieren sich mehr und mehr für eine fundierte IT-Ausbildung am WIFI Steiermark?

Fotos: WIFI Steiermark / Melbinger

 

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