Küchenmeister und diätetisch geschulter Koch – Neustart gelungen!

Alexander Tomanek strahlt, nach 30 Jahren Berufserfahrung als Gastronom startete der 50-Jährige als Koch beruflich komplett neu durch. Gelungen ist ihm dies auf Basis der WIFI-Ausbildungen zum „Küchenmeister“ und zum „Diätetisch geschulten Koch“. „Ich hoffe ehrlich, dass ich auch mit 70 noch arbeiten kann. Die Arbeit in der Küche macht mir Spaß, ich bin sehr gerne Koch. Das war so und wird immer so sein. Obwohl – vor allem vor der Ausbildung zum Küchenmeister hatte ich anfangs einen gesunden Respekt …!“

„Küchenmeister“ mit Bravour geschafft:

„Nach dem Infoabend zur Küchenmeister-Ausbildung dachte ich kurz, die Ausbildung sei zu hoch für mich. Dann habe ich sie aber mit Bravour gemeistert – gleich wie viele meiner 20- bis 40-jährigen Kollegen! Der Lehrgang ist wirklich anspruchsvoll, aber auch extrem bereichernd. Ich denke sehr gerne daran und an den großartigen Lehrgangsleiter Peter Springer zurück.“ – Alexander Tomanek.

Spannende Geschichte!

Alexander Tomanek hat ursprünglich die Tourismusschule Bad Ischl absolviert, Erfahrungen im Ausland gesammelt und sich bereits mit 20 Jahren selbstständig gemacht. Es folgten 28 Jahre als Gastronom mit einer eigenen Mangalitza-Schweinezucht und Koch-Auftritten im TV. Den Gasthof betreibt er heute nicht mehr, seiner Sammelleidenschaft für alte Kochbücher geht er jedoch nach wie vor nach. Mittlerweile hat er es auf bald 2.000 Stück gebracht – vom ältesten Exemplar aus dem Jahr 1691 über die Erstausgabe von „Original Wiener Küche“, einem echten Wälzer mit ein paar Kilogramm Gewicht, bis zu einem Mini-Kochbuch mit wenigen Zentimetern Größe.

Diätetisch geschulter Koch

„Ich war schon immer ein Typ, der gerne etwas ausprobiert. So sagte ich auch jetzt: Ich geh’s wieder an und betrat nach meiner jahrzehntelangen erfolgreichen Tätigkeit wieder berufliches Neuland. Um mich für meine aktuelle berufliche Praxis zu legitimieren, besuchte ich nach dem ‚Küchenmeister’ auch die WIFI-Ausbildung zum ‚Diätetisch geschulten Koch’. Als Koch hat man generell eine große Verantwortung, wenn man gesund kochen will – umso mehr, wenn man für Kranke kocht! Mich haben aber auch die Grundlagen gesunder Ernährung sehr interessiert – nicht umsonst habe ich früher meine eigenen Schweine gezüchtet und verkocht. Ich wollte die Basis und die tieferen Zusammenhänge verstehen, wie man durch Kochen bzw. gesundes Essen Krankheiten eventuell auch entgegensteuern kann. Wenn ich so auf die Ausbildung zurückschaue, denke ich auch gerne an die Abschlussprüfung, wo die Vortragende von meinen Fünf-Gänge-Menü schlichtweg begeistert war … Ich habe auch hier viel gelernt.“

Mein Ziel: Koch und Küchenleiter

Heute ist Alexander Tomanek bei einem großen Betreiber von Küchen in Reha- und Kureinrichtungen als Springer tätig: „Ich habe mir einen Job mit den für mich spannendsten Herausforderungen gesucht“, lacht er über sich selbst und erzählt mit viel Freude von seinem Joballtag: „Die wissenschaftliche Diätologie gibt die Basis vor und mein Job ist es, mich um eine gute praktische Umsetzung zu kümmern. Da kommt Tag für Tag, Woche für Woche viel Neues, das ist mein größter Ansporn. Wobei es mein Ziel ist, möglicherweise einmal eine Küchenleitung im Betrieb zu übernehmen. Beim Kochen will ich auf jeden Fall trotzdem bleiben, ein reiner Managertyp bin ich keiner.“ – Alexander Tomanek weiß, was er will.

Schmackhafte, aber auch gesunde Küche

„Am beliebtesten ist nach wie vor traditionelle Hausmannskost“, plaudert er aus seinem beruflichen Alltag als Diätkoch. „Ein Erdäpfelgulasch begeistert halt immer noch alle. Es muss eben nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund zubereitet sein.“ Und dann erzählt er von Broccoli-Pilz Serviettenschnitte mit Karottensauce, Hühnercurry im Reisring, Schokomousse mit Kürbiskernkrokant oder einem köstlichen Thunfischsalat. Wenn einem schon bei Diätküche das Wasser im Munde zusammenläuft, muss es wirklich gut sein – aber sehen Sie selbst:

Haben wir auch Ihnen Appetit auf eine Küchen-Ausbildung am WIFI Steiermark gemacht?

Fotos: Tomanek

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