Was bringt die akademische Ausbildung „MSc Designing Digital Business“?

Silvia Haselwanter hatte zu Beginn ihrer akademischen Ausbildung „MSc Designing Digital Business“ bereits ein Telematik-Bachelorstudium und mehrjährige Praxis in einer großen steirischen Forschungsgesellschaft sowie Projekterfahrung in der Werbeagentur Rubikon. Heute ist sie als Chief Technology Officer (CTO) für die strategische Ausrichtung und Planung der IT-Strukturen der Agentur Rubikon zuständig und zeichnet für das Entwicklungsteam und Innovationen im Unternehmen verantwortlich.

MSc Designing Digital Business berufsbegleitend studieren

„In der IT-Branche sind Innovationen stark spürbar, Schlagworte, wie Digitalisierung und Transformation sind omnipräsent. Es ist spannend, wie sich die Gesellschaft verändert und Technologie unseren Alltag erleichtert, uns aber auch vor Herausforderungen stellt. Als Digital Designer begleite ich Kunden und Unternehmen in dieses neue Zeitalter, dabei ist Weiterbildung und Wissensaufbau essentiell wichtig für mich!“

„Die Akademische Ausbildung ‚Designing Digital Business’ habe ich als sehr gute Mischung aus nutzerzentriertem Design, dessen technischer Integration und dem für den Erfolg nötigen Business-Wissen empfunden. Im Sinne einer ausgeglichenen Work-Life-Balance war es mir wichtig, die Weiterbildung berufsbegleitend in meinen Alltag integrieren zu können.“– Silvia Haselwanter, BSc, MSc.

Kreativität, Technik und Business

„MSc Designing Digital Business“ besteht aus den drei Säulen „Design“, „die digitale Welt aus technischer Sicht“ und „wirtschaftliches Know-how“. „Das Studium ist für jeden, der eine Beziehung zu Technik und Design hat, total erfrischend: „Es tut gut, Gleichgesinnte aus Technik und Design, aber auch aus dem Business-Bereich zu finden, mit denen man konkrete Themen erarbeiten und sich gemeinsam zwei Jahre lang dynamisch weiterentwickeln kann“, so Silvia Haselwanter. Zudem verschaffen Vortragende aus der Privatwirtschaft einen spannenden Einblick in topaktuelle Entwicklungen. Zusammen ergibt das einen kostbaren Input, der die tägliche Arbeit befruchtet.“

Neue Ideen für Gesellschaft und Unternehmen designen

„Ich sage nur intelligente Mikrowelle und sprechender Fernseher!“ – Silvia Haselwanter sieht nicht nur IT-nahe Bereiche, sondern einfach sämtliche Lebensbereiche von Digitalisierung und Transformation betroffen: „Es gilt, sich mit den Themen kritisch auseinanderzusetzen und neue Ideen und Entwicklungen in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Da existiert viel Gestaltungsspielraum.

Auf der zweiten Seite geht es auch um technische Neuerungen wie rasch in die Praxis umsetzbare virtuelle Sprachassistenzen. Damit kann man wieder einen neuen USP zum Konsumenten hin schaffen“, meint der Chief Technology Officer von Rubikon und erklärt: „Nehmen wir E-Commerce als Beispiel – hier kann ich über einen Chatbot 24 Stunden erreichbar sein, ohne dass ein Mensch am Telefon sitzen muss. Fragen wie ‚Gibt es den Pullover auch in Größe 42’ kann auch ein Computer beantworten.“

Diplomarbeit „Intelligenter Pflanzenassistent“

Die akademische Ausbildung „Designing Digital Business“ beinhaltet auch eine abschließende Diplomarbeit. Silvia Haselwanter entwickelte dafür die Pflanzenassistentin „Pia“: Sie hilft mir dabei, dass es meinen Pflanzen gut geht. Dass sie genügend Wasser hat, Licht und Temperatur optimiert werden und zum Beispiel auch der Humusanteil im Boden stimmt.“

Design + Technik = nutzerorientiert

 Haselwanters Diplomarbeit ist ein gutes Beispiel für eine nutzerorientierte Applikation: „Es geht immer darum, das Bedürfnis des Kunden herauszufinden und ein gut bedienbares Tool dafür zu finden, damit wir alle mehr Freizeit haben. Ästhetik ist nicht alles. Man muss versuchen, das Bedürfnis des Kunden zu verstehen, sich in den Nutzer hineinversetzen und nutzerzentriert designen. Noch so schöne Applikationen sind wertlos, wenn der Nutzer nicht einfach und bequem damit interagieren kann. Ich denke, da erwartet uns eine extrem spannende Zukunft!“

Wie kam Silvia Haselwanter, BSc, MSc, zum „MSc Designing Digital Business“?

 Nach einem bildnerischen Gymnasium wollte sie erst Künstlerin werden, entschied sich mit 18 dann aber doch für das technische Studium der Telematik. Nach einiger Zeit voller IT- und Website-Administration, fand sie dann wieder Gefallen an kreativen Tätigkeiten. In der Werbeagentur Rubikon konnte sie schließlich beides verbinden und beruflich ausüben. Die akademische Ausbildung „MSc Designing Digital Business“ mit dem zusätzlichen Business-Schwerpunkt war daher einfach perfekt für sie …

Sie haben ebenfalls Interesse an der Möglichkeit, eine berufsbegleitende akademische Ausbildung am WIFI Steiermark zu besuchen?

Fotos: WIFI Steiermark

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