Erfolgreiches E-Mail-Marketing spielt bedeutsame Rolle im Marketingmix und sollte nicht unterschätzt werden. Das WIFI Steiermark bildet daher laufend Experten im Online-Marketing aus: etwa in den Diplomlehrgängen „Web- und Social-Media-Marketing Management“ und „Digitalmarketing und eCommerce“. Ziel von E-Mail-Marketing ist es, regelmäßig auf die Angebote eines Unternehmens aufmerksam zu machen. Doch wie betreibt man E-Mail-Marketing erfolgreich? Was ist eigentlich ein Hard Bounce und was versteht man unter Soft Bounce?

Was ist unter den Begriffen Soft Bounce und Hard Bounce zu verstehen?

Allgemein werden unter dem Begriff Bounces E-Mails zusammengefasst, welche nicht zugestellt werden können. Nun kann aber noch zwischen Hard Bounce und Soft Bounce unterschieden werden. Soft Bounces treten zum Beispiel auf, wenn die Nachricht von dem Spam-Filter abgefangen wird, die Server nicht erreichbar sind oder die Mailbox des Empfängers voll ist. All diese Gründe haben etwas gemeinsam, und zwar, dass die Zustellung in Zukunft durchaus wieder möglich sein kann. Das ist auch der Unterschied zu den Hard Bounces. Hard Bounces treten zum Beispiel auf, wenn die E-Mail-Adresse ungültig ist oder nicht existiert und die E-Mails, aufgrund dessen nicht zugestellt werden können.

Was macht erfolgreiches E-Mail-Marketing aus?

Im Folgenden werden Ihnen sieben Tipps näher gebracht, die Ihren Erfolg im E-Mail-Marketing drastisch steigern werden.

Die Tipps im Überblick:

  • Planung des Newsletters
  • Nutzung eines Tools
  • Aufbau einer Empfängerliste
  • Der erste Eindruck
  • guter Content
  • sinnvolles Design
  • richtige Frequenz

1. Planung des Newsletters

Es ist wichtig, dass Sie sich eine Strategie für das E-Mail-Marketing überlegen und nicht irgendwelche E-Mails verschicken. Sie müssen sich also vorab Antworten auf unterschiedliche Fragen überlegen. Zuerst ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu werden, welche Zielgruppe angesprochen werden sollte. Hierfür lohnt sich eine Zielgruppenanalyse. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden und überlegen Sie genau, welche Informationen Sie als Kunde interessieren würden. In diesem Zusammenhang können sogenannte Buyer Personas erstellt werden. Anschließend müssen Sie sich noch Gedanken darüber machen, welche Ziele Sie mit dem E-Mail-Marketing überhaupt erreichen möchten. Überlegen Sie dabei genau, was das Ziel der versendeten Nachricht sein soll. Soll sie mehr Traffic generieren, das Vertrauen in eine Marke erhöhen, bestimmte Produkte pushen oder gar neue Kunden anlocken?

2. Nutzung eines Tools

Es ist zu empfehlen, für das E-Mail-Marketing ein professionelles Tool zu verwenden. Dies resultiert daraus, da es viel Arbeit erspart und den Newsletter zuverlässig an alle Empfänger ausschickt. Bei der Auswahl eines Tools sollten einige Dinge unbedingt beachtet werden. Das Tool sollte per Möglichkeit einen Drag-and-drop-Editor aufweisen. Mit diesem lassen sich die E-Mails relativ einfach verschicken. Einen entscheidenden Vorteil erreichen Sie mit einem Tool, welches automatisiert eingesetzt werden kann. Dies resultiert daraus, da so Versandabläufe ohne großen Aufwand geplant werden können. Responsive Templates sind ebenso von großem Vorteil, da sich die E-Mails so automatisch auf das Endgerät anpassen. Gute Newsletter-Tools filtern und bereinigen die Empfängerlisten automatisch. So können Bounce verhindert werden. Ein gutes Tool sollte natürlich auch datenschutzkonform sein und nicht gegen die DSGVO verstoßen. Tools, welche zum Beispiel die Klickrate oder die Öffnungsrate ausgeben, ermöglichen eine genaue Überprüfung des Erfolgs.

3. Aufbau einer Empfängerliste

Bei dem Aufbau einer Empfängerliste sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Verfahren Double Opt-in benutzt wird, da es, wie bereits erwähnt, dass einzige Verfahren ist, welches laut der DSGVO rechtssicher ist. Es ist wichtig, ein Anmeldeformular für den Newsletter optimal auf der Website einzubetten, um möglichst viele Anmeldungen zu erlangen.

4. Der erste Eindruck

Damit die Nachricht überhaupt geöffnet wird, müssen der Betreff, der Absendername sowie der Preheader ansprechend sein. In diesem Kontext ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Betreff der Nachricht Ihrer E-Mail-Marketing Kampagne sollte sich also von anderen E-Mails abheben und auffallen. Ganz wichtig ist es auch, den Betreff so kurz wie möglich zu gestalten. Viele Zeichen sind eher abschreckend und bewirken, dass die Nachricht erst gar nicht geöffnet wird. Ebenso sollte der Preheader optimal ausgenutzt werden. Der Betreff sollte hier auf keinen Fall wiederholt werden, nutzen Sie den Preheader lieber dazu, weitere interessante Informationen zu vermitteln. Letztlich ist es auch wichtig, einen aussagekräftigen Absendernamen zu benutzen. Dem Kunden sollte sofort klar sein, von wem die Nachricht kommt.

5. Guter Content ist King

Nachdem der Kunde die Nachricht geöffnet hat, muss sofort guter Content folgen, damit er sich das Ganze genauer ansieht. Dies bedeutet, es muss für Spannung gesorgt werden. Dem Kunden muss ein echter Mehrwert geboten werden. Die effizienteste Option ist hier wohl, wenn die Nachricht exakt auf eine Person zugeschnitten wird. Dies kann mit der Hilfe von Segmentierung geschehen. Es ist wichtig, die richtigen Worte zu finden. Das Ganze kommt zum Beispiel gleich um ein Vielfaches besser an, wenn der Leser direkt angesprochen wird. Letztlich sollten Sie auf knackige und kurze Call to Actions zugreifen, um die Klickrate erhöhen zu können.

6. Sinnvolles Design bringt Mehrwert

Im Zuge des E-Mail-Marketings ist es wichtig, ein sinnvolles Design zu finden, in dem der Mehrwert optimal verpackt werden kann. Achten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt auf einen Wiedererkennungswert. Der Kunde muss den Newsletter auf den ersten Blick mit dem Unternehmen verbinden können. Ein Newsletter, damit er ein sinnvolles Design aufweist, sollte ästhetisch, übersichtlich und funktional sein.

7. Die richtige Frequenz ist eine Gratwanderung

Die richtige Frequenz zu finden ist gar nicht einmal so einfach, denn es gibt kein Erfolgsrezept. Zum einen sollen die Leser zwar mit Informationen versorgt werden, zum anderen sollten sie aber auch nicht mit Inhalten überschüttet werden. Es ist also wichtig, die Häufigkeit der Nachrichten an die Zielgruppe anzupassen. Es muss ein eigener Rhythmus gefunden werden. Verschicken Sie Ihre Newsletter am besten nur dann, wenn Sie Ihren Kunden tatsächlich etwas zu sagen haben. Qualität, Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit sind das A und O im E-Mail-Marketing.

Ist Online-Marketing genau das Richtig für Sie?

Das WIFI Steiermark bietet zahlreiche Ausbildungen zu den Themen Online-Marketing und eCommerce. Neben kleinen Einsteigerseminaren finden sich auch große Lehrgänge wie „Web- und Social Media Management“ aber auch der Lehrgang „Digitalmarketing und eCommerce Professional“. Tauchen Sie auch ein in die WIFI-Themenwelt „Social Media Management“, hier werden Sie zahlreiche weitere Infos zum Thema finden.

Foto: Adobe Stock – NicoElNino

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