Die Auftragslage im österreichischen Unternehmen „ADA Polstermöbel“ ist steigend, es gibt viel zu tun. „Umso wichtiger ist es, das REFA-Potenzial voll auszuschöpfen“, stellt der Teamleiter für die Bettenendfertigung, Johannes Vorraber, klar. Damit meint er unter anderem die Verkürzung der Arbeitswege und die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsumgebung. Das Know-how dafür haben er und vier Kollegen in der REFA-Grundausbildung 2.0 am WIFI bekommen. Auch die Vorgesetzten sind vom (Zeit-)Potenzial, das ein professionell eingesetzter Methodenkoffer für die Analyse und die Gestaltung von Arbeitsabläufen namens REFA mit sich bringen kann, begeistert.

REFA-Abschlussprojekt – direkter Benefit für die Firma

„Wir haben damit begonnen, ein komplett neues Layout im Unternehmen zu installieren und freuen uns bereits über erste Ergebnisse“, berichtet Johannes Vorraber. Konkret ermöglichte zum Beispiel ein neuer „Routenzug“ ergonomischeres Arbeiten in seiner Abteilung. Heute holt sich niemand mehr selbst sein Material. Der Facharbeiter bleibt am Platz und wird von einem fahrenden Staplerdienst optimal versorgt. – Eine feine REFA-Idee, die eine enorme Erleichterung für den Mitarbeiter und gleichzeitig eine Effizienzsteigerung für das Unternehmen mit sich brachte.

Arbeitsumgebung verbessert

Ein anderes Projekt in seiner Abteilung, von dem Vorraber erzählt, ist die Umstellung auf LED-Licht in den Werksräumen samt helleren Wänden und einer Beschattung im Sommer: „Damit ist die Arbeitsumgebung angenehmer. Die Mitarbeiter sind schließlich unser Kapital, ihnen muss es möglichst gut gehen“, meint Vorraber und erzählt von der inhaltlich umfangreichen REFA-Ausbildung am WIFI Steiermark, durch die diese Veränderungen möglich wurden: „Ich habe auch viel vom Austausch unter den Teilnehmenden profitiert. Wie geht Ihr das an? Welche Themen beschäftigen Euch im Unternehmen? Dazu waren die Vorträge der WIFI-Trainer mit vielen Fallbeispielen untermalt, die man gut mit seiner eigenen Situation in der Firma vergleichen konnte.“

REFA – weiter geht’s!

„Jetzt sind wir dabei, das neue Wissen weiter zu festigen. Als Führungskraft werde ich REFA-Know-how auch in Zukunft verstärkt einsetzen und in meiner Abteilung implementieren.“ – Johannes Vorraber will die Erleichterungen bei der Arbeitsplatzgestaltung und bei den Arbeitsprozessen weiter fortsetzen und das daraus entstehende Potenzial für das Unternehmen nutzen. „Als nächster Schritt folgt dann die Logistik.“

Johannes Vorraber – meisterliche Führungskraft

Johannes Vorraber ist gelernter Tapezierer/Dekorateur und Meister in seinem Handwerk. Er ist seit 13 Jahren im Unternehmen. Schließlich ist er in die Qualitätssicherung gekommen und heute Teamleiter für die Bettenendfertigung, wo 50 Mitarbeiter beschäftigt sind – ein höchst abwechslungsreicher Job, der ihm viel Freude macht.

Qualitätsmöbel von ADA:

Die ADA-Möbelwerke mit Sitz in der Oststeiermark gehören zu Europas führenden Herstellern von Polstermöbeln, Betten, Matratzen und Lattenrosten. Das Unternehmen hat weltweit an die 2.700 Mitarbeiter an insgesamt fünf Standorten in Österreich, Ungarn und Rumänien, wovon zirka 500 im Headquarter in Anger beschäftigt sind. Der Familienbetrieb blickt auf eine 60-jährige Tradition zurück und legt viel Wert darauf, seine Nachwuchsführungskräfte intern nachzubesetzen. Wer hier wie Johannes Vorraber lernt bzw. gelernt hat, hat große Chance auf eine Karriere in einem wachsenden Unternehmen.

REFA – was ist das genau?

Leistungsfähigkeit und Erfolg eines Unternehmens werden entscheidend durch die Gestaltung von Prozessen und Arbeitsplätzen geprägt. REFA ist ein Bündel an Methoden für die Analyse und die Gestaltung dafür – wobei auch die Arbeitsbedingungen für den Menschen verbessert werden sollen.

Sie möchten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls in Sachen REFA ausbilden lassen oder sich selbst weiterbilden? 

Fotos: WIFI Steiermark / Melbinger

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