Eine Sprache zu lernen ist ein Marathon, kein Sprint

Um eine Fremdsprache zu erlernen oder zu vertiefen, brauchen Sie einen längeren Atem und das gleicht einem Marathon. Und braucht es auch Coaches, die Sie kompetent und abwechslungsreich begleiten und unterstützen. Wie das bunt gemischte und erstklassig ausgebildete WIFI-Sprachentrainer-Team. So wird der Hotspot Englisch etwa von Native Speakern wie Eamonn und Lisa aus Irland, Sam, Kerry, Tom und Karen aus England oder Jenny, Michelle und Desiree aus den USA vermittelt, um nur einige aus dem Top-Team zu nennen. Desiree Fuchsbichler stammt aus North Carolina, machte professionelle Zwischenstopps in Los Angeles und Washington DC. Seit über zwanzig Jahren lebt sie in Österreich, die Südsteiermark bezeichnet sie mit Freude als ihre Wahl-Heimat. Seit 2012 unterrichtet sie für das WIFI, vor allem Business-Englisch-Kurse. Neben Englisch können Sie aus zwölf gängigen Sprachen wählen bis zu Deutsch als Fremdsprache. Für Einsteiger und Fortgeschrittene jeglicher Niveaus.

Mit Desiree Fuchsbichler gehen wir der „Kunst“ des Sprachenlernens auf den Grund.

Sprache lernen – Sprint oder Marathon? 

Wir laden Sie ein, unserem Bild aus dem Laufsport zu folgen. Sind Sie selbst laufbegeistert, dann denken Sie an den Beginn ihrer Laufaktivitäten zurück. Was war am Anfang wichtig? Was waren Hürden? Was waren Erfolge? Wer war wichtig? An welchen Zielen haben Sie sich ausgerichtet? Wie haben Sie Ihr Ziel erreicht? Die Englisch-Expertin sieht im Erlernen einer Fremdsprache vorrangig Marathon-Qualitäten. „Es braucht Zeit, Engagement und regelmäßiges Üben, um sich Schritt für Schritt zum vollen „Marathon“ heranzutasten. Aber der Aufwand lohnt sich –  es ist eine beachtliche Leistung, auf die jeder wirklich stolz sein kann.“ Ein Trainingslauf könnte einen guten Hinweis darauf geben, wie fit Sie sind, welches Tempo und welche Streckenlänge für Sie geeignet wären. So haben Sie auch am WIFI mit dem Online-Einstufungstest die Möglichkeit, Ihr Sprach-Leistungsniveau zu bestimmen.

Lernprozess mit Fehlerkultur

„Genau wie Kinder anfangen, laufen zu lernen, sollten wir uns keine Sorgen über Fehler machen oder den Anspruch haben, perfekt zu sein. Sprachen lernen ist ein Lernprozess.“, betont Fuchsbichler. „Wenn Sie warten, bis Sie eine Fremdsprache fehlerfrei beherrschen, oder die perfekte Lauftechnik beherrschen, werden Sie Ihre Ziele nie erreichen. Fehler zu machen ist ein integraler Bestandteil des Sprachenlernens.“ Ihr Gesprächspartner schätzt es, wenn Sie sich bemühen, in seiner Sprache zu sprechen. Das gilt besonders für das Geschäftsleben. Sprachentalent macht vieles leichter, wichtiger sind jedoch die Freude und das Interesse, eine Sprache lernen zu wollen, sowie Disziplin und Mut.

Feedback vom Profi

Englisch Profi Desiree Fuchsbichler weiß aus langjähriger Erfahrung, wie wichtig es ist, kompetentes Feedback vom Trainer zu erhalten. Ebenso wie die Bereitschaft und den Mut, die Komfortzone zu verlassen – wie im Laufsport. Um und Auf ist, die neue Sprache regelmäßig anzuwenden: „Use it or lose it“  oder wie uns der Werbeslogan der Sportartikelmarke Nike auffordert: „Just do it“.“

Lernen in der Gruppe

„Das Lernen einer Fremdsprache in einer Gruppe ist und bleibt attraktiv. Eine Sprache ist lebendig, braucht ein Gegenüber, muss gesprochen werden. Die digitale Welt ist eine wertvolle Unterstützung, jedoch kein Ersatz.“, unterstreicht  Heike Schönbacher, WIFI Teamleiterin für Sprachen und Ausbilderqualifikation. „Die Gruppe bietet einen vertrauten Übungsrahmen, wo Sprach-Barrieren und Hemmschwellen leichter abgebaut werden können. Und es macht Freude und Spaß, in einer Gruppe zu lernen“.

Kultur der Sprache kennen

Als Schlüssel zum Erfolg betont Fuchsbichler: „Um wirklich erfolgreich zu sein, müssen wir die Kultur des fremden Landes und der Menschen hinter der Sprache verstehen. Grammatik und Vokabeln alleine genügen nicht. Wir sollten wissen, warum die Leute so kommunizieren, wie sie es in einer bestimmten Sprache tun.“ Wissen über Land und Leute, Kultur, Mentalität und Besonderheiten ermöglichen erst, die gleiche Sprache zu sprechen. Darauf achtet das Trainer-Team mit lebensnahen, abwechslungsreichen Unterrichts Methoden, weit weg vom erlebten Schulunterricht. Die das Erlernen der Sprache erleichtern, den Fortschritt fördern und in der Gruppe viel Spaß machen.

Desiree Fuchsbichler ist langjährige Sprachtrainerin am WIFI Steiermark.

Überschaubare Etappen

„Ich unterstütze die Teilnehmer durch gut strukturierte, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lektionen; das sind die Sprints. Als überschaubare und logische Lernschritte, die aufeinander aufbauen. Mit regelmäßigen Wiederholungen, wie bei einem Intervalltraining. So wird die herausfordernde Aufgabe, eine Sprache fließend zu sprechen, vorstellbar, motivierend und lohnend“, beschreibt Desiree Fuchsbichler ihr Trainer-Verständnis.

Labestationen als Zwischenerfolge im sprachlichen Marathon

Meilensteine sieht Fuchsbichler als sehr individuell: “Es sind die Mini-Erfolge entlang der Wegstrecke. Etwa in der Lage zu sein, neue Vokabeln und Phrasen aktiv zu verwenden, ein erfolgreiches Gespräch, das Verstehen eines Nachrichtenberichts, das Lesen des ersten Buches in einer Fremdsprache.“ Werden Sprach-Diplome angestrebt, dann ist das WIFI führend bei internationalen Sprachzertifikaten. In Kooperation mit ausländischen Universitäten können Zertifikate in Englisch, Deutsch und Italienisch abgelegt werden. Für Englisch ist das WIFI das einzige Prüfungscenter der Universität Cambridge in der Steiermark.

Der erste Schritt – „Just do it“

Aller Anfang kann auch ganz leicht sein. Buchen Sie jetzt WIFI Fremdsprachen und der erste Schritt ist gemacht.

Foto: Adobe Stock – Siamrat, kk

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