Geld verdienen mit Digitalisierung – wo stehen Sie?

Durch die Coronakrise hat die Digitalisierung auch in der österreichischen Wirtschaft einen Riesenschub erfahren. „Uns ist bewusst geworden, wie sehr wir diese Digitalisierung brauchen! Jene Unternehmen, die über eine fundierte Unterfütterung mit IT verfügen, waren und sind am Markt eher erfolgreich als Betriebe, deren Wertschöpfungskette ohne Digitalisierung auskommen muss. Wo stehen Sie?“ – Thomas Knapp, Programm- und Lehrgangsleiter der Akademischen Ausbildung MSc Designing Digital Business sieht immer noch großen Nachholbedarf. Das gilt auch für die Ausbildung der Fachleute, sprich der „Chief Data Officers“, welche die Wirtschaft auf ihrem Weg in die weitere Digitalisierung federführend begleiten.

Geld verdienen mit Digitalisierung

Das ist jetzt zweifach gemeint:

  •  Auf der einen Seite profitieren die Unternehmen. Die Absolventinnen und Absolventen der Akademischen Ausbildung MSc Designing Digital Business steigern bzw. optimieren den Kunden-Nutzen und den wirtschaftlichen Erfolg. Durch den Dreiklang der Ausbildung „Design“ plus „Digitalisierung/Programmierung“ plus „Business“ sprechen und verstehen die Leute alle „Sprachen“, um ein Projekt sowohl software- und designtechnisch als auch finanziell planen, abwickeln, evaluieren und betreuen zu können.
  • Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass die „Chief Data Officers“, wie diese Fachleute offiziell genannt werden, am Markt gesucht werden. „Meine letzte Überprüfung der offenen Stellen im März hat ergeben, dass die Absolventinnen und Absolventen genau in die Kerbe der Anforderungsprofile schlagen“, schildert Thomas Knapp die Lage. Dementsprechend interessant ist der mögliche Verdienst.

„Die Absolventinnen und Absolventen der Akademischen Ausbildung MSc Designing Digital Business werden gerne auch aufgrund ihres Know-hows in klassischem wie agilen Projektmanagement genommen.“ – Thomas Knapp unterrichtet unter anderem das Modul „Agiles Projektmanagement“.

Spezialisten mit starker Praxiserfahrung:

DI DI (FH) Thomas Knapp, MBA, ist Geschäftsführer der Firmen ComLogic und Bravestone. Seit 2008 ist der IT-Spezialist auch als Trainer am WIFI Steiermark tätig und stellt hier sein Know-how in den Bereichen IT-Projektleitung, Software-Entwicklung und Software-Architektur zur Verfügung. Zudem ist er Programm- und Lehrgangsleiter des 4-semestrigen Akademischen Ausbildung „MSc Designing Digital Business“, die in Kooperation mit der FHWien der WKW am WIFI Graz durchgeführt wird“.

„Alle Vortragenden in der akademischen Ausbildung verfügen über Praxiserfahrung aus der Wirtschaft und didaktische Lehr-Erfahrung. Viele Trainerinnen und Trainer haben eine hohe Position in ihren Betrieben, sind Geschäftsführer oder Selbstständige (Software, Agenturen, Unternehmensberatung).“

 Analysesoftware unterstützt Strategie

„Digitale Projekte fangen mit ganz einfachen, kleinen Unterstützungen an“, erklärt der Profi. Damit meint er zum Beispiel die Einführung von digitalen Checklisten im Bereich Arbeitsschutz. Von der Industrie bis zur Baubranche. Je nach Arbeitsaufwand beginnen solche Projekte bereits ab 2.500 Euro. Mit Projekten dieser Kategorie starten übrigens auch die Teilnehmenden der Akademischen Ausbildung „MSc Designing Digital Business“.

Das größte Projekt, das Thomas Knapp bisher realisiert hat, war die Einführung interaktiver Dashboards für ein großes Unternehmen. „Ich bin auf die Umsetzung solcher interaktiver Analysetools, wo große Datenmengen verarbeitet werden müssen, spezialisiert“, sagt er. Was diese Tools leisten können? – „Sie enthalten sämtliche Kennzahlen und Fakten eines Unternehmens, bis hin zu den Daten über Personal, Kunden und Produkte. Kombiniert werden die dann noch mit nationalen und internationalen Vergleichsdaten, wobei alles grafisch attraktiv visualisiert wird. Damit wird das interaktive Dashboard zum entscheidenden Partner auch bei strategischen Entscheidungen.“

Business beachten!

„Gerade im Softwaremanagement reicht es nicht, sich die reine Realisierung eines Projekts anzuschauen“, so Thomas Knapp. Zur finanziellen Planung und Aufwandskalkulation eines solchen Projekts gehört der gesamte Prozess vom ersten Soll-Ist-Vergleich der Anforderungen bis zur Inbetriebnahme inklusive Schulungen sowie der Software-Wartung und Pflege … – Zur „Business-Seite“ eines digitalen Projekts zählt außerdem die Kommunikation mit dem Kunden, der Kundin. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind darauf geschult, die Business-Anforderungen in IT-Sprache zu übersetzen und umgekehrt. Damit fungieren sie auch als Bindeglied zwischen diesen beiden Bereichen“, so ein zentraler Hinweis des Ausbildungsleiters.

Wir profitieren alle!

Auch das WIFI selbst hat einen Digitalisierungsschub hinter sich: „Innerhalb von drei Tagen nach Ausbruch der Pandemie haben wir die akademische Ausbildung „MSc Designing Digital Business“ auf einen virtuellen Studienbetrieb umgestellt“, berichtet Thomas Knapp stolz. „Einheiten wie Übungen zur Programmierung werden wir auch weiterhin digital abhandeln.“ – Damit kann verstärkt von Zuhause aus gearbeitet werden, was An- und Abreisen und damit CO2-Ausstoß und Zeit einspart. Auch das Homeoffice als weiterer Digitalisierungsschritt hat sein Image nachhaltig geändert!“

Haben wir Ihr Interesse an diesem neuen, spannenden Berufsfeld im Dreiklang von Design, Digitalisierung und Business geweckt?

Fotos: WIFI Steiermark / Melbinger, © AdobeStock / HQUALITY.

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