„PCM“ ist DER logische Schlüssel zu Kommunikation und Persönlichkeit

Alle Menschen sind gleich? Vor dem Gesetz vielleicht, mitnichten aber in ihrer Persönlichkeitsarchitektur. Jeder hat seine individuellen Charakterstärken, Interaktionsstile und Sprachmuster. Logisch, dass sich das auf die zwischenmenschliche Kommunikation auswirkt, Konflikte sind vorprogrammiert. Das PCM (Process Communication Modell hat das Potenzial, die Form der Kommunikation mit anderen Menschen grundlegend zu verändern. Insgesamt bedeutet das mehr Verständnis füreinander und damit eine wesentlich effektivere und erfolgreichere Kommunikation und Beziehung mit anderen Menschen. Beruflich wie privat.

Erkennen des eigenen Persönlichkeitsprofils

Ein wesentlicher Bestandteil der PCM-Seminare am WIFI Steiermark ist die Erstellung des eigenen Persönlichkeitsprofils.

Die Grundlage für dieses Persönlichkeitsprofil liefern die vom US-amerikanischen Psychologen Taibi Kahler erforschten sechs „Persönlichkeitstypen“. Diese werden Logiker, Empathiker, Beharrer, Rebell, Träumer und Macher genannt. PCM ordnet Personen aber nicht einfach einem Typus zu. Jeder Mensch trägt alle sechs Persönlichkeitstypen in unterschiedlicher Ausprägung in sich.

Wie „tickt“ das Gegenüber – wie gehe ich darauf ein?

Erkennt man diese Persönlichkeitstypen in der jeweiligen Gesprächssituation auch am Gegenüber, kann man sich rational darauf einstellen. Man wählt quasi dieselbe „Brille“, die der andere gerade aufhat. Im PCM lernt man, alle Persönlichkeitstypen zu aktivieren und auf alle Arten zu kommunizieren. Fazit: Man versteht, wie der andere im Moment gerade tickt und kann gezielt darauf eingehen. Das erleichtert das gesamte Leben ungemein. Damit das gelingt, wird es in den WIFI-Seminaren ausgiebig geübt. Das Erleben und Üben der unterschiedlichen Persönlichkeitstypen mit ihren jeweils angesprochenen Wahrnehmungsarten und Sprachmustern macht – nebenbei erwähnt – auch großen Spaß in der Gruppe.

Beispiel 1 – Kommunikation total daneben:

Jemand verschenkt einen Kuchen und lächelt das Gegenüber freundlich an: „Ich möchte Dir damit eine liebe Freude machen!“ Und als Reaktion kommt: „Welche Nüsse sind in diesem Kuchen drin?“ – Es ist offensichtlich, diese Kommunikation ging total daneben, da fließt keine Energie. „Gesprächspartner Nummer eins hat für die Kommunikationseröffnung den ‚fürsorglichen Kanal‘ mit der Wahrnehmung ‚Gefühl‘ gewählt“, erklärt Gernot Brunner. „Gesprächspartner Nummer zwei antwortet im ‚fragenden Kanal‘ mit der Wahrnehmung ‚Denken‘ (Zahlen, Daten, Fakten).“

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Für eine funktionierende Kommunikation müsste Nummer zwei ganz einfach erst auf den fürsorglichen Kanal von Nummer eins eingehen: „Danke, das ist aber lieb von Dir!“ Und anschließend könnte Nummer zwei seine Frage nach Daten und Fakten stellen, ohne dass Nummer eins sich vor den Kopf gestoßen fühlen würde … Hört sich doch gleich besser an, oder?

Beispiel 2 – jetzt wird‘s stressig:

Man wacht in der Früh nach durchzechter Nacht mit einem Riesenschädel auf und ist schlecht drauf. Kommunizieren steht da nicht an erster Stelle: „Lass mich in Ruhe!!“ Die Kommunikation ist gescheitert, man ist verärgert. Umgelegt auf den Alltag würde dies bedeuten: Ist man nicht gut drauf oder sogar gestresst (PCM: im „Distress sein“), ist es umso schwieriger, effektiv und erfolgreich zu kommunizieren. Wir gleiten schnell in negative Verhaltensweisen ab. Das Miteinander – beruflich wie privat – ist gestört.

Dabei entwickelt jeder Persönlichkeitstyp seine eigenen Distress-Muster, zu denen es wiederum definierte Verhaltensweisen gibt, um Hilfe anzubieten.

Basis der Kommunikation im PCM: „Sei achtsam mit Dir selbst!“

Eine Grundregel im PCM lautet: „Sei achtsam mit Dir selbst!“ Je besser wir unsere Persönlichkeitsarchitektur samt psychischen Bedürfnissen (Hauptmotivatoren) kennen, desto mehr Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, um diese Bedürfnisse durch gezielte, produktive Interaktionen zu befriedigen und damit Energie zu tanken. Ein gutes, erfolgreiches Gespräch lässt uns energiegeladen zurück. Ein misslungenes kostet Energie. Je achtsamer wir daher mit uns selbst umgehen, desto besser funktioniert die Kommunikation. Und das wiederum ladet unsere Batterien auf.

PCM und Diversity: „Ich bin ok, Du bist ok“

Nachdem kein Persönlichkeitstyp besser oder schlechter ist, ist PCM auch ein hervorragendes Modell im Umgang mit Diversity. Jeder Mensch hat Stärken und Limits,  sowie positive und – im Distress – unproduktive Verhaltensweisen. PCM fördert daher nicht nur das Verständnis für sich selbst, sondern für alle Menschen. Damit ist es ein wichtiger Beitrag für ein erfolgreiches Miteinander. Es fördert die gegenseitige Akzeptanz der Unterschiedlichkeiten: Ich bin ok, Du bist ok.

Wo ist PCM einsetzbar – und ist es auch nachhaltig wirksam?

PCM funktioniert. Von Sekunde zu Sekunde. Tag für Tag. Beruflich und privat. Überall und immer, wenn Menschen miteinander kommunizieren und in Beziehung stehen.
Anwendungsgebiete von PCM sind: Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, Motivation und Selbstmanagement, Teamentwicklung, Führung, Change Management, Vorbeugung und Umgang mit Konflikten.

PCM: Ein perfektes Tool to make a daily difference.

PCM – ein nachhaltiges Tool:

Eine internationale PCM-Wirksamkeitsanalyse der Kahler Communication – KCG GmbH quer durch alle Branchen ergab 2020, dass PCM nach einem Seminar selbstverständlich weiter genutzt und eingesetzt wird. Laut der Studie gestalten 66 Prozent der Seminarteilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Kommunikation auch Jahre danach mit PCM, 61 Prozent greifen in einer Konfliktsituation auf ihr PCM-Wissen zurück. 57 Prozent nutzen das Persönlichkeits- und Kommunikationsmodell im beruflichen Kontext in ihren Teams und 43 Prozent in ihrer Funktion als Führungskraft. 54 Prozent setzen PCM aktiv in privaten Beziehungen ein und 44 Prozent nutzen es für ihr Selbstmanagement. PCM wird also sehr vielfältig im Alltag einsetzt und ist seinen Preis absolut wert.

Im „PCM – Grundlagen Teil 1“ ist übrigens auch die Erstellung des persönlichen PCM-Profils integriert, für das außerhalb der WIFI-Seminare wesentlich höhere Lizenzgebühren anfallen können.

Haben wir Ihr Interesse an PCM geweckt?

Fotos: PCM, Gernot Brunner (1)

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